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Sportplatzanlage : Drittes Konzept für eventuelles Baugebiet vorgestellt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Sportplatz Molenkiekergang soll eventuell ins Glückstädter Marineviertel verlagert werden. Dann wäre Platz für ein Baugebiet. Paul Eldag stellte jetzt ein Konzept für ein Baugebiet vor.

Die Verlagerung des Sportgebietes Molenkiekergang zum Marineviertel ist trotz neuer politischer Verhältnisse in Glückstadt noch nicht vom Tisch. Deshalb stellte Paul Eldag (51) im jüngsten Bauausschuss ein Konzept für ein Baugebiet auf der Sportanlage vor. Das Areal, das nach Verlagerung insgesamt zur Verfügung stehen würde, ist sieben Hektar groß. Das Grundstück will Paul Eldag erschließen. Offen ist, wie viele Baugrundstücke es geben wird. Der Bereichsleiter Baulandentwicklung bei der Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK).

Die DSK-Gruppe würde das Baugebiet nur erschließen und nicht selber bauen. „Das ist ein wichtiger Punkt“, erklärte Paul Eldag. „Es ist ein interessanter Standort mit kurzen Wegen.“ Und: „Die Fläche lässt viel zu.“ Damit meinte er Ein- und Doppelhäuser. Denkbar wäre in der ersten Reihe auch der Bau von Warfthäuser. Dahinter könnten Grundstücke von etwa 600 Quadratmeter Größe stehen. Er stellte allerdings kein fertiges Konzept vor. Dies würde sich als „Fluch des ersten Bildes“ festsetzen. Er wolle das Konzept flexibel lassen.

Zu den Finanzen wollte sich Paul Eldag nur vage äußern. Klar machte er, dass die Stadt mit dem Verkauf des Grundstückes nicht so viel Geld erlösen werde, um die neue Sportanlage im Marineviertel damit „quer zu finanzieren“.

Nach seiner Vorstellung würden sich die Baugrundstücke für 100 bis 110 Euro pro Quadratmeter verkaufen lassen, bezog er sich auf Bodenrichtlinien für Glückstadt. Vage war die Aussage, wie hoch die Erschließungskosten seien. Vermutlich bei 60 Euro pro Quadratmeter. Dies wurde in der Diskussion deutlich, an der sich auch Bauamtsleiter Dr. Lüder Busch beteiligte. Hinzu kommen Abbruchkosten für die Anlage.

Bauausschussvorsitzender Dr. Sven Wiegmann (Grüne) fragte, wie lange der Erschließungsträger mit einem Verkauf der Grundstücke rechnen würde. „Das ist eine gute Frage“, sagte Eldag. Es könnte bis zu sechs Jahre dauern. Dies sei aber nicht wirklich vorhersehbar.

Bürgermeister Gerhard Blasberg machte auf Anfrage aus der Politik klar, dass es einen Grundsatzbeschluss zum Thema Verlagerung des Sportplatzes gibt. Sollte es politisch künftig andere Positionen geben, müssten diese zunächst im Hauptausschuss aufgehoben werden.

Bei einer Verlagerung des Standortes für den Sport müsste der Sportverein ETSV Fortuna noch eine Grundsatzentscheidung treffen. Blasberg: „Die soll im Oktober fallen.“

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erstellt am 07.Sep.2013 | 16:09 Uhr

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