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Roter Hahn : Dritter Stern für freiwillige Helfer

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die freiwillige Feuerwehr Aasbüttel meistert alle Aufgaben. Bei einer Alarmübung fühlt sich auch ein „eingeklemmter Fahrer“ gut versorgt. Lob gibt es auch von Bürgermeister Hanno Bräuer.

In der kleinen Gemeinde Aasbüttel können sich die Einwohner beruhigt zurücklehnen, denn gerade hat ihre Feuerwehr wieder einmal bewiesen, dass sie allen Problemfällen, egal, ob es sich dabei um die Brandbekämpfung oder auch die technische Hilfeleistung handelt, gewachsen ist. Mit besten Ergebnissen hat sie den dritten Stern der Leistungsbewertung ,,Roter Hahn“ erreicht.

Zwei Monate lang hatten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Aasbüttel Sonderdienste geleistet, um sich noch einmal den Fragen der Feuerwehrdienstvorschrift oder der Sicherheit bei Stichen und Knoten zu widmen. Wie sich jetzt herausstellte, hat sich die zusätzliche Arbeit gelohnt.

Die Prüfungskommission mit Kommissionsleiter Manfred Riemann aus Horst, Thorsten Beuck aus Oldendorf, Jens Steenbock aus Horst sowie Mathias Bruhn aus Itzehoe hatten am Ende der Übung so gut wie keine Beanstandungen. Kritische Beobachter waren außerdem der stellvertretende Kreisbrandmeister Bernd Pusch und der stellvertretende Amtswehrführer Marco Bruhn.

Von den 23 aktiven Feuerwehrleuten waren 17 Kameraden zur Musterung und zum anschließenden Marschieren angetreten. Es folgten die Begutachtung des Feuerwehrgerätehauses sowie des äußerst gut gepflegten, aber mit seinen 34 Jahren doch nicht mehr ganz so taufrischen Fahrzeuges. Nach dem Vortrag des Sicherheitsbeauftragten galt es dann noch technische und dienstliche Fragen zu beantworten und die Knoten und Stiche richtig zu platzieren.

Mit Sirenenalarm wurde dann der Einsatz angekündigt, bei dem die Blauröcke unter der Einsatzleitung von Wehrführer Thorsten Holst eine vermisste Person aus einem verqualmten Haus retten mussten, hier waren vor allem die Atemschutzträger gefragt. Einsatzort war der Hof von Hans-Hermann Rathjen.

Schnell wurde die Wasserversorgung für den Löscheinsatz aufgebaut und die vermisste Person gerettet und fachmännisch versorgt. Der Einsatz konnte beendet werden. Damit war die Prüfung aber noch nicht beendet, vielmehr folgte nun die technische Hilfeleistung, bei der ein eingeklemmter Fahrer aus seinem verunglückten Fahrzeug gerettet werden musste. Erschwerend kam hinzu, dass ein Baum auf den Wagen gestürzt war. Mit Umsicht wurde auch diese Aufgabe schnell und präzise gelöst. Wie zuvor schon die ,,vermisste Person“ Sarina Henze, fühlte sich auch der ,,eingeklemmte Fahrer“ Manfred Fuhlendorf von den Einsatzkräften sehr gut versorgt.

Die Kommissionsmitglieder zogen sich nur kurz zur Beratung zurück, dann konnte Wehrführer Holst vor seiner angetretenen Mannschaft von Manfred Riemann den begehrten dritten Stern entgegen nehmen. Bernd Pusch überreichte anschließend die Urkunde. Beide lobten die gute Kameradschaft in der Aasbüttler Feuerwehr, die man auch während der gesamten Übung gespürt habe. Ein großes Lob gab es auch für die Aasbüttler Bevölkerung, die mit großem Interesse die Übung verfolgt hatte.

Auch Aasbüttels Bürgermeister Hanno Bräuer freute sich über das gute Abschneiden der Feuerwehrleute. ,,Ihr habt Kraft und Energie bewiesen, ich habe es auch nicht anders erwartet.“ Der Gemeindechef betonte, dass die Feuerwehr einen großen Teil des Dorflebens ausmache. ,,Es ist gut, dass es euch gibt.“ Nach dem aufregenden Vormittag genossen Feuerwehrleute und Gäste das gemeinsame Essen.


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erstellt am 07.Okt.2013 | 17:30 Uhr

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