Rettungseinsatz : Drei Verletzte bei Unfall

Die Rettungskräfte bemühen sich um die Verletzten in dem Lieferwagen, der frontal mit einem Pkw zusammengestoßen war.
Die Rettungskräfte bemühen sich um die Verletzten in dem Lieferwagen, der frontal mit einem Pkw zusammengestoßen war.

Lieferwagen und Pkw stoßen auf der Bundesstraße 5 in Höhe Bekdorf frontal zusammen.

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18. Januar 2016, 12:07 Uhr

Drei zum Teil schwer Verletzte forderte ein Verkehrsunfall am Sonnabendmittag auf der Bundesstraße 5.

Kurz nach 11 Uhr wurde die Feuerwehr Wilster zwecks technischer Hilfe alarmiert. Einsatzort sollte laut Notruf die B5-Anschlussstelle Dammfleth sein. Doch als die Wilsteraner Wehr unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Wehrführers Jan Auhage dort gemeinsam mit den Feuerwehrleuten aus Dammfleth eintraf, waren keine Unfallautos zu sehen. „Wir fuhren die Bundesstraße weiter Richtung Itzehoe“, berichtete Auhage gestern auf Anfrage. Einsatzort wurde schließlich die Anschlussstelle Bekdorf. Dorthin wurde auch die Feuerwehr Landrecht-Stördorf nachalarmiert. Ebenso die Feuerwehr Heiligenstedten-Bekmünde, deren Einsatzort es schließlich auch war.

Auf der Bundesstraße waren ein Mercedes-Lieferwagen mit Hamburger Kennzeichen und ein Opel-Corsa mit Itzehoer Kennzeichen frontal zusammengestoßen. Durch die Wucht des Aufpralls war der mit zwei Personen besetzte Lieferwagen in die Leitplanke und auf die Bankette geschleudert, stand in etwa 30 Meter Entfernung zu dem Pkw, der auf der Fahrbahn stehen geblieben war. Der Beifahrer im Lieferwagen wurde leicht verletzt, die Fahrerin schwer. Sie war zwar nicht eingeklemmt, musste aber über ein Rettungsbrett aus dem Fahrzeug herausgehoben werden. Bei dem Pkw-Fahrer wurde eine Wirbelsäulenverletzung vermutet. Die Feuerwehrleute schnitten das Dach ab, die Türen wurden herausgespreizt, um den Mann mit möglichst wenig Bewegungen aus dem Wagen herausholen zu können. Der Rettungsdienst transportierte die Verletzten ins Krankenhaus.

Über den Unfallhergang gab es bis Redaktionsschluss noch keine Informationen, die Dekra hatte die Unfall-Untersuchungen aufgenommen.

Während der Rettungsmaßnahmen war die Bundesstraße etwa zwei Stunden gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet.

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