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Pellkartoffeltage : Drei Tage rund um die tolle Knolle

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Mit der Krönung der Kartoffelkönigin, einem Umzug und Bauernmarkt werden in Hohenlockstedt drei Tage rund um die tolle Knolle gefeiert. Zuschauer bedauern das Fehlen von Reitern, aber loben die bunte Kreativität.

Es ratterte, knatterte und tuckerte am Sonntag in Hohenlockstedt, wo der traditionelle Erntedankumzug bei herrlichem Spätsommerwetter stattfand. Mehr als 20 Vereine, Verbände, Familien und Freundeskreise sowie Geschäftsleute versammelten sich am späten Vormittag mit ihren bunt und liebevoll geschmückten Traktoren, Bollerwagen, Oldtimern und Fahrrädern in der Finnischen Allee. Angeführt von Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie der neuen Pellkartoffelkönigin Ann-Christin Bestmann und ihrer Prinzessin Nadine Siebert zogen die Erntewagen durch die Straßen der Gemeinde. Für Aufsehen sorgte darüber hinaus Alt-Königin Dorthe Reimers, die als „Queen Mum“ zusammen mit „Stine Lohmann“ den Umzug in einem alten Mercedes begleitete.

„Ich finde es sehr schade, dass dieses Mal keine Reiter auf ihren Pferden den Umzug begleiten“, sagt eine Zuschauerin, die den Umzug am Straßenrand verfolgte. Allerdings, so räumte sie ein, sei sie begeistert von der Kreativität, die die Akteure „an den Tag“ gelegt haben. Mit Obst, Gemüse, Getreide, vielen Sonnenblumen und anderer herbstlicher Dekoration waren die Zugmaschinen, Anhänger, Fahrräder und Kinder, die den Umzug an der Hand ihrer Eltern begleiteten, herausgeputzt. „Eigentlich wollten wir mit unserer großen Schulkutsche teilnehmen, aber unsere Kutscherin und Kollegin ist ausgefallen“, bedauerte Schulleiter Heiko Gauert von der Wilhelm-Käber-Schule. Den Spaß aber ließen sich die Schüler dennoch nicht nehmen und beteiligten sich wie ihre jüngeren Mitschüler von der Grundschule als Fußgänger.

Mit dabei waren aber auch wieder Mitglieder des Vereins „Nordlicht für Notfelle“ mit ihren Vierbeinern, die Feuerwehr, die Pfadfinder, der Reitverein, der „Meierhof“ und viele andere. Den Auftakt des Erntedankfestes bildete ein sehr gut besuchter Open-Air-Gottendienst auf dem Marktplatz, wo gleichzeitig auch ein Bauernmarkt mit einem attraktiven Bühnenprogramm und einer Spielmeile für die kleinsten Besucher stattfand. Auch nach dem Festumzug ging es auf dem Marktplatz gesellig weiter. Dort wurden die Festtage rund um die tolle Knolle unter anderem mit weiteren Aktivitäten und Darbietungen auf der Bühne abgeschlossen. Dazu gehörte neben Tanz- und Gesangsdarbietungen auch der Verkauf des von der Bäckerei Soth für einen guten Zweck angefertigte 20-Meter Kartoffelbrot.

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erstellt am 30.Sep.2013 | 06:00 Uhr

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