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Norddeutsche Rundschau

23. Oktober 2017 | 19:00 Uhr

Narrenzeit : Drei Tage lang im Dschungelfieber

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Mit einem dreifachen „Bek-Au“ begann in Ottenbüttel die fünfte Jahreszeit. Die Narren feirten drei Tage lang unter dem Motto „Dschnugelfieber“ vor einer Urwaldkulisse.

Man muss nicht unbedingt nach Australien fliegen, um in den Dschungel zu kommen. Liegt das Ferne doch manchmal ganz nah. Allerdings nur zur fünften Jahreszeit, wenn in Ottenbüttel drei Tage Fasching ganz groß gefeiert wird. Dieses Jahr waren die Ottenbütteler Narren infiziert mit dem „Dschungelfieber“ und stürzten sich mit wilder Begeisterung in das Urwaldgetümmel, so dass eine großartige Dschungel-Atmosphäre im Saal der Gaststätte „Stahfast“ herrschte.

Ein bunt gemischtes, närrisches Volk schwang dort das Zepter zur Musik von DJ Andy und den Bekau-Musikanten, die wieder das von der Ottenbütteler Bürgergilde und Harmonie ausgerichtete Faschingsfest in der Gemeinde eröffneten und zum Schunkeln einluden. Dem Motto des Abends „Dschungelfieber“ wurde Rechnung getragen. Nicht nur wilde Tiere hingen als Dekoration von der Decke , auch die Wände waren Dank eines Itzehoer Künstlers mit großflächigen Urwaldbildern und wilden Tieren, die ebenfalls in Faschingslaune waren, dekoriert.

Natürlich waren auch die Gäste weitgehend dem Motto getreu verkleidet und als Tiger, Leopard, Affe, Schlange oder Bär zum Faschingsfest erschienen, das zum 45. Mal stattfand. Unter den Gästen waren auch die Dschungelkönigin und Dr. Bob sowie ein paar weitere schräge Vögel, die einen unterhaltsamen Abend verbrachten.

Bevor das abendfüllende Programm begann, war es Kerstin Möller, die alle Gäste im Dschungel mit einem dreifachen „Bek-Au“ begrüßte und gleichzeitig daran erinnerte, die mehr als 40 Büttenredner und Akteure bei ihren Darbietungen nicht zu stören. „Wir haben nachher eine kleine Pause, da könnt ihr euer Handy wieder rausholen, Pippi machen, rauchen oder anderes – das ist mir egal“, scherzte Möller, ehe sie Dagmar Dammann ankündigte. Sie berichtete als „Der kleine Poet“ vom Streit der menschlichen Organe.


„Sauna Freunde Aufguss 09“ sorgen für Heiterkeit


Besonders viel Applaus erntete der „Schuppen Ottenbüttel“ mit seinen elf Akteuren. Als Moderator des „Dschungelcamps“ stieg Michael Stoldt in die Bütt, während er die aus verschiedenen Promis wie Daniela Katzenberger, Uli Hoeness, Angela Merkel und Conchita Wurst im Dschungelcamp begrüßte. Als „Blonde Chantalle“ begeisterte Anja Formell die Gäste, als sie sich über ihre schlaue Freundin Anne-Sophie beschwerte und mit witzigen Plattitüden für Lacher sorgte. Und während Manni über seine Traumfrau nachdachte, sorgten die „Sauna Freunde Aufguss 09“ mit Tanz- und Gesangsdarbietungen für Kurzweil. Eine flotte Choreografie zeigten auch die Bauarbeiter des „Ackerbau Hoch-Tief“. Abschließend wurde der Hausorden an DJ Andy Nier überreicht, weil „du immer zur Stelle bist, wenn man dich braucht“.

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