Freiherr-vom-Stein-Medaille : Drei Kommunalpolitiker geehrt

Ehrung mit Minister Andreas Breitner (3. von links): Heinrich Greve, Gerhard Hein und Hans-Hermann Holm. (von links)
Ehrung mit Minister Andreas Breitner (3. von links): Heinrich Greve, Gerhard Hein und Hans-Hermann Holm. (von links)

Hans-Hermann Hollm aus Looft, Gerhard Hein aus Hennstedt und Heinrich Greve aus Neuendorf. haben die Vom-Stein-Medaille erhalten.

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02. November 2013, 05:00 Uhr

Drei Steinburger haben gestern neben anderen Kommunalpolitikern die Freiherr-vom-Stein-Medaille in Kiel bekommen. Innenminister Andreas Breitner überreichte die Auszeichnung an Hans-Hermann Hollm aus Looft, Gerhard Hein aus Hennstedt und Heinrich Greve aus Neuendorf.

Hans-Hermann Hollm ist seit 23 Jahren in der Kommunalpolitik seines Dorfes aktiv, seit 1993 amtiert er als Bürgermeister. In seine Amtszeit fielen unter anderem die Einrichtung einer zentralen Wasserversorgung, die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses, die Erschließung eines neuen Gewerbegebietes und die Fertigstellung des Radweges von Drage nach Looft.

Von 1978 bis zur letzten Kommunalwahl war Gerhard Hein Mitglied der Gemeindevertretung Hennstedt, 1996 übernahm er das Bürgermeisteramt. Aus Altersgründen trat er 2013 nicht wieder an. 2003 bis 2007 übernahm er auch überörtlich Verantwortung. Hein war in dieser Zeit stellvertretender Amtsvorsteher des damaligen Amtes Kellinghusen-Land. Zahlreiche Entscheidungen verantwortete er in seinen 17 Bürgermeister-Jahren: Das Neubaugebiet mit 27 Bauplätzen, die Sanierung der Schule, den Bau des Radweges nach Lockstedt und den Bau des Dorfhauses.

Heinrich Greve wurde erstmals 1970 in die Gemeindevertretung gewählt. Nach einer Unterbrechung von vier Jahren wurde er 1994 von den Bürgern der Gemeinde Neuendorf erneut in das Ortsparlament entsandt. Im gleichen Jahr wurde er auch Bürgermeister. Das Amt behielt er bis Mai 2013.

Während seiner Amtszeit begleitete und forcierte er unterschiedliche Projekte. So wurde unter anderem das Sport- und Gemeinschaftshaus um ein Feuerwehrgerätehaus erweitert. Die Umsetzung der Planungen für die dezentrale Ortsentwässerung hat er ebenfalls in Angriff genommen.

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