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Norddeutsche Rundschau

24. Oktober 2017 | 08:14 Uhr

Drei Container brennen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Polizei spricht von einem Jahreswechsel mit wenig Vorkommnissen / Wehr hat lediglich einen größeren Einsatz

von
erstellt am 02.Jan.2016 | 00:32 Uhr

In der Elbestadt ist der Jahreswechsel 2015 / 2016 ruhig verlaufen. Die Polizei hatte zwar zahlreiche Einsätze, doch meist kleinerer Art. Und die Feuerwehr wurde lediglich zu einem ernsthafteren Einsatz gerufen.

Bei den Polizeieinsätzen handelte es zumeist sich um Ruhestörungen und um Feuerwerkskörper, die in Nähe von Reetdachhäusern gezündet worden waren. Auch der Rettungsdienst war mehrere Mal gefordert. Für die Glückstädter Feuerwehr musste Neujahr kurz vor vier Uhr Vollalarm ausgelöst werden. Grund war ein Containerbrand. Um diesen löschen zu können, reichten anfangs die nach Alarmauslösung auf der Feuerwache eintreffenden Kräfte nicht aus. Wie die Polizei berichtete, brannten in der Königsberger Straße 11 zwei Müll-Container sowie der Papiercontainer. Diesen konnten die Beamten mit einem Feuerlöscher noch vor Eintreffen der Feuerwehr löschen. Die beiden Kunststoff-Container mit dem Restmüll brannten dagegen komplett nieder. Glückstadts Wehrführer Ties Tießen geht beim ersten Einsatz im neuen Jahr von vorsätzlicher Brandstiftung aus.

Zuvor war der Nachtstreife der Polizei am Fleth eine Person aufgefallen, weil diese mit einer Pistole herumfuchtelte. Die Überprüfung ergab, dass es sich um eine Schreckschusswaffe handelte. Dafür hätte der 35-jährige Glückstädter jedoch einen kleinen Waffenschein benötigt. Diesen konnte der Mann nicht vorweisen. Deshalb wurden Waffe und Platzpatronen von der Polizei eingezogen.

Wie die Beamten weiter mitteilten, kam es gegen 1 Uhr in der Großen Kremper Straße zu einer gefährlichen Körperverletzung zwischen drei Glückstädtern (19, 21 und 23 Jahre alt). Der genaue Sachverhalt steht noch nicht fest, weil das Trio erheblich betrunken war. Fakt ist, dass einer Person mit dem Knauf einer Pistole gegen den Kopf geschlagen wurde. Die Kopfplatzwunde wurde von der Rettungswagenbesatzung an Ort behandelt. Ins Krankenhaus wollte der Glückstädter nicht. Den zwei Anderen drohten die Polizisten einen Platzverweis an.

Am Neujahrsmorgen werde um 6.22 Uhr vor dem „Königskeller“ Am Fleth randaliert, teilte die Einsatzleitstelle der Frühschicht mit. Als die Beamten vor Ort waren, trafen sie auf einen 20-jährigen Glückstädter mit einer stark blutenden Platzwunde auf der Nase. Der Rettungsdienst lieferte den Mann im Klinikum Itzehoe ab. Jetzt sucht die Polizei Zeugen der Körperverletzung, bei dem auch ein Restaurant-Tisch zerstört worden ist. Hinweise an Polizeistation Glückstadt, Telefon: 04124/3011-0.

Bei klarer Sicht erfreuten sich ansonsten auch die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft an dem ab Mitternacht in ganz Glückstadt aufsteigenden farbenprächtigen Feuerwerk. Ein professionelles Silvesterfeuerwerk wie vor zwei Jahren am Hafen gab es in diesem nicht. Auch wurden klassische Böller seltener gezündet, wie gestern beim Groß-Reinemachen rund um den Marktplatz sowie am Hafenkopf feststellbar war. Lediglich auf Straßen im Norden der Stadt lagen noch zahlreiche die Reste von Feuerwerksbatterien.





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