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Norddeutsche Rundschau

18. Dezember 2017 | 20:03 Uhr

Drei Bäume erinnern an die Wiedervereinigung

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 01.Feb.2015 | 13:23 Uhr

Auf Initiative der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) nahm auch die Gemeinde Dägeling an der bundesweiten Aktion „Drei Bäume für Deutschlands Einheit“ teil. Eine Buche, eine Kiefer und eine Eiche sollen auf dem Spielplatz „Redderkoppel“ nun das Zusammenwachsen von Ost und West symbolisieren.

Gemeinsam mit den elf Gemeindevertretern und unter fachkundiger Beratung von Klaas Denker von der Baumschule Tungendorf aus Neumünster pflanzte Bürgermeister Claus Wilke das wachsende und rund 1000 Euro teure Denkmal für die Wiedervereinigung. Die Idee dazu hatte Michael Brok als bürgerliches Mitglied im Finanz-, Bau- und Wegeausschuss. Er sah diese Aktion, deren Umsetzung in den letzten Wochen mit Hilfe von Michael Bansemer und dem Gemeindechef erfolgte, als ein schönes Zeichen für die Wiedervereinigung.

Im vergangenen Jahr haben sich zum 25. Mal die Ereignisse, die zur Wiedervereinigung geführt haben, gejährt. Aus diesem Anlass unterstützt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald die Idee zur Pflanzung von wachsenden Gedenkorten aus drei Bäumen als Erinnerung an die Wiedervereinigung 1989. „Wir haben die Bäume in Form eines gleichseitigen Dreiecks gepflanzt“, sagt Initiator Brok und erklärt, dass symbolisch für den Westen eine Buche und für den Osten eine Kiefer gepflanzt wurde. Die Eiche stünde für das wiedervereinigte Deutschland.

Das Wachsen dieser Bäume solle Wachstum, Aufschwung, Wandel und das Zusammenwachsen des ehemals geteilten Landes dokumentieren. Jetzt soll nur noch eine Infotafel angebracht werden.

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