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Norddeutsche Rundschau

22. August 2017 | 15:39 Uhr

Elbehafen : Drehscheibe für Windkraftanlagen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Windenergie an Land entwickelt sich gut – und Brunsbüttel Ports mit ihr.

Die positive Entwicklung der Onshore-Windenergiebranche in Schleswig-Holstein spiegelt sich in erfolgreichen Halbjahresbilanzzahlen von Brunsbüttel Ports wider. Nahezu doppelt so viele Segmente wie im Vorjahreszeitraum wurden verladen. Ein Trend, der sich im Elbehafen seit rund zehn Jahren kontinuierlich entwickelt. Seit 2005 werden dort mit steigender Tendenz Komponenten der On- und Offshore-Windenergiebranche umgeschlagen.

Aktuell werden im Elbehafen Segmente für Onshore-Windkraftanlagen auf der Hafenfläche zwischengelagert. Dazu zählen Turmsegmente mit Einzelgewichten von rund 36 Tonnen bis zu 65 Tonnen sowie Naben mit Gewichten zwischen 15 und 34 Tonnen, Gondeln und Statoren mit Gewichten von 50 Tonnen. Die Windenergieanlagen-Elemente wurden mit Schiffen aus Magdeburg, Emden und Malmö angeliefert und werden sukzessive durch Schwerlast-Lkws für den Weitertransport abgeholt. Ihre Ziele sind unter anderem Windparks in der Region.

„Wir sind sehr zufrieden mit dieser stabilen Entwicklung im Elbehafen. Die Windparks an Land sind quasi in Sichtweite, und den Offshore-Windparks bieten wir optimale Anbindungen“, erklärt Hafengeschäftsführer Frank Schnabel. „Wir setzen alles daran, diese positive Geschichte fortzuschreiben.“ Schnabel sieht dabei den Elbehafen als Vielzweckhafen gut auf diese Aufgaben vorbereitet.

Während die junge Offshore-Windenergiebranche zunächst zahlreiche Herausforderungen zu überwinden hat, ist die Onshore-Windkraft im Zuge der Energiewende bereits stark gewachsen. Insbesondere Schleswig-Holstein, als Land zwischen den Meeren mit dauerhaftem Wind, profitiert von der steigenden Anzahl von Onshore-Windparks. Brunsbüttel Ports hat sich parallel zu dieser Entwicklung als Umschlagspartner der Windenergie etabliert und bietet Lösungen sowohl für den Onshore-, als auch für den Offshore-Windenergiebereich.

Schnabel weiß: Die Entwicklung der Offshore-Windenergie hat in den vergangenen Jahren viel Gegenwind bekommen und vollzieht sich langsamer als ursprünglich erwartet. Die Energiewende werde aber nur mit Offshore-Wind gelingen. Er ist überzeugt: „Mit der nunmehr langjährigen Erfahrung im Handling von Windkraftanlagenkomponenten sind wir gerüstet, um den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden.“

Der Hafenchef verweist damit auf die Positionierung von Brunsbüttel Ports als Offshore-Basishafen und insbesondere auf die verfügbaren Industrieflächen, die produzierenden Unternehmen der Windkraftbranche eine Ansiedlung in direkter Hafennähe ermöglichen.

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erstellt am 04.Sep.2014 | 17:00 Uhr

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