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Verbandsversammlung : Dr. Manfred Lück übernimmt Vorsitz bei der Stadtententwässerung

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der CDU-Stadtvertreter Dr. Manfred Lück ist zum neuen Vorsitzenden der Verbandsversammlung der Stadtentwässerung Glückstadt gewählt worden. In geheimer Wahl erhielt er sieben Stimmen. Zu seinem Stellvertreter wurde Paul Roloff gewählt.

Während ihrer konstituierenden Sitzung hat die Verbandsversammlung der Stadtentwässerung Glückstadt (SEG) den CDU-Stadtvertreter Dr. Manfred Lück (Foto ) zum neuen Vorsitzenden der Verbandsversammlung gewählt. In geheimer Wahl erhielt er sieben Stimmen, vier gab es für seinen Gegenkandidaten Paul Roloff (SPD).

Dr. Lück tritt damit die Nachfolge von Uwe Neumann an, der zu Jahresbeginn verstarb. Zu seinem Stellvertreter wurde dann Paul Roloff gewählt. Keine Änderung gibt es beim Amt des Verbandsvorstehers – Lutz Altenwerth wurde einstimmig wiedergewählt. Stellvertreter bei gleichem Votum wurde Bürgermeister Gerhard Blasberg.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war die Vorlage des Jahresabschlussberichtes für 2012. Mit einem Jahresumsatz von rund 2,9 Millionen Euro und einer Bilanzsumme von über 29 Millionen Euro weist die SEG nach eigener Aussage ein gutes Jahresergebnis aus.

„Die Stadtentwässerung ist finanziell solide aufgestellt. Es wurde gut gewirtschaftet, und alle geplanten Maßnahmen sind kosten- und fristgerecht umgesetzt worden“, sagte Lutz Altenwerth. Zum Jahresbeginn 2013 sei die Schmutzwassergebühr aufgrund der positiven Abschlüsse vergangener Jahre von 2,73 Euro auf 2,61 Euro pro Kubikmeter Schmutzwasser gesenkt worden. „Es zeichnet sich aber bereits heute ab, dass die Schmutzwassergebühr ab 2014 wieder leicht steigen wird“, kündigte Altenwerth an. Dagegen erwarte die SEG bei der Niederschlagswassergebühr keine Änderungen.

Über drei Millionen Euro hat die SEG im vergangenen Jahr in die Instandhaltung des Klärwerkes und in die Sanierung des rund 107 Kilometer langen Kanalnetzes investiert. Der Bau einer neuen Regenwasserbehandlungsanlage an der Stadtstraße verschlang den Löwenanteil (wir berichteten).

Rund 950 000 Kubikmeter Abwasser seien im vergangenen Jahr im Klärwerk am Sperforkenweg gereinigt worden, wobei sich nach Aussage von Lutz Altenwerth das Reinigungsergebnis sehen lassen kann: Rund 96 Prozent des im Abwasser enthaltenen Stickstoffs, 99 Prozent des Phosphors und 95 Prozent der organischen Verbindungen seien abgebaut worden. „Wir sind zufrieden. Das Klärwerk arbeitet auf hohem Niveau und die Gebührenhöhe ist angemessen sowie zumutbar“, erklärte der Verbandsvorsteher.

Auch was die Sanierung des Kanalnetzes angehe, stehe Glückstadt inzwischen gut da. Die SEG sei im Plan, alte und schadhafte Kanalabschnitte Schritt für Schritt zu sanieren beziehungsweise zu erneuern. „Bis 2021 soll das gesamte Glückstädter Schmutz- und Regenwasserkanalnetz den gesetzlichen Vorgaben entsprechend grundlegend saniert sein“, versprach Altenwerth. Von den dafür insgesamt erforderlichen rund 34 Millionen Euro wurden zwischen 2003 und 2012 bereits etwa zwölf Millionen Euro in entsprechende Baumaßnahmen investiert.

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erstellt am 27.Aug.2013 | 16:49 Uhr

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