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Norddeutsche Rundschau

11. Dezember 2017 | 02:11 Uhr

Donner Rücklage dank Gewerbesteuer üppig

vom

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2013 | 03:59 Uhr

St. Michaelisdonn | Die Jahresrechnung der Gemeinde St. Michaelisdonn bezeichnete Bürgermeister Volker Nielsen als erfreulich. Grund: "Statt einer Rücklagenentnahme von 288 000 Euro konnten der Rücklage sogar 262 400 Euro zugeführt werden."

Hohe Gewerbesteuereinahmen von über 1,1 Millionen Euro im vergangenen Jahr trugen zur positiven Bilanz bei. Mit einem Finanzpolster von knapp 1,4 Millionen Euro ging die Gemeinde in das laufende Jahr. Für 2013 rechnet die Gemeinde mit einer Rücklagenentnahme von über 400 000 Euro. Die Rücklage würde zum Jahresende noch 982 000 Euro betragen. Eine Situation, die der Bürgermeister positiv betrachtet: "Wir müssen keine Kredite aufnehmen."

Rolf von Rhein erinnerte an den Finanzausschuss, in dem von einem erwarteten Defizit über eine halbe Million die Rede gewesen sei. Er wollte wissen, wo denn Einsparungen getätigt worden seien. Kämmerer Marco Strufe von der Amtsverwaltung Burg-St. Michaelisdonn erklärte: "Tilgungsbeiträge wurden eingespart und die Anschaffung eines neuen Treckers für den Bauhof verschoben."

Dass die Rücklage irgendwann mal aufgebraucht ist, will der Bürgermeister nicht gelten lassen. Nielsen: "Die Finanzlage können wir auch selbst steuern, das hängt von den Investitionen ab."

Joachim Rohde fragte nach, warum nur mit gut 50 000 Euro Gewinn aus den Windkraftanlagen gerechnet werde. "Angedacht waren mal 280 000 Euro. Ist die Schätzung jetzt zu vorsichtig?" Die Annahme habe sich auf ein komplettes Windjahr bezogen, antwortete Nielsen. Er erinnerte an Verbindlichkeiten der zurückliegenden Jahre, bezog sich dann aber auf Auskünfte des Geschäftsführers der Gemeindewerke. Konkrete Zahlen wurden im nichtöffentlichen Teil der Sitzung genannt.

Investieren will die Gemeinde in die Tartanbahn auf dem Sportplatz bei den Schulen. Dies ist schon seit Jahren geplant. Die Gemeindevertretung beschloss, die Ausschreibung für die Anlage auf den Weg zu bringen. Der Bürgermeister oder sein Stellvertreter sollen befugt sein, den Auftrag ohne weitere Sitzung an den günstigsten Anbieter zu vergeben, damit die Arbeiten in den Sommerferien erledigt werden können. Diese Gemeindevertretersitzung war die letzte vor der Kommunalwahl am 26. Mai.

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