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Norddeutsche Rundschau

20. August 2017 | 13:27 Uhr

Dith rockt an der Fähre Ostermoor

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Von Freitag bis Montag wechseln sich Bands beim Festival auf zwei Bühnen ab/ H-Blockx als Headliner

Noch herrscht Ruhe auf den Wiesen am Fähranleger Ostermoor in Brunsbüttel. Das soll ab Freitag anders werden. Dann verspricht das Dithmarscher Rockfestival („Dith rockt“) erstmals an dieser Stelle drei Tage lang einen rockigen Reigen. Bis einschließlich Sonntag, 16. August (Ende: Montag Morgen um 1.30 Uhr), präsentiert eines der mittlerweile größten Drei-Tages- Rockfestivals in Schleswig-Holstein 24 Bands aus dem Genre des Gitarren-Pop-Rock live.

Auf der mehr als acht Hektar großen Fläche für Infield, Backstage, Camping- und Parkplatz haben die etwa 15 Helfer am Sonntag mit dem Aufbau begonnen. Hier stehen dem Veranstalter-Team aus Holger Burde, Ralf Burde und Sebastian Bay auf ebenen Weiden, Wiesen und Feldern riesige Ausmaße zur Verfügung.
Das Aufbauteam hat insgesamt 1500 Meter Zäune aufgestellt und an den an den Zufahrtstraßen sechs Kilometer Flatterband angebracht, dann sind zwei 40-Tonnen-Sattelschlepper für die Bühne und einer für die Getränke angerückt.
Die Helfer sind teilweise schon jahrelang dabei. So verbringt Bob Stöcken BWL-Student in Heide, seine Semesterferien mit dem Aufbau. „Das habe ich schon öfter gemacht, hier und auch bei Grönemeyer in Heide“, erzählt er. „Hier gefällt mir die familiäre Atmosphäre am besten.“

Die Bühne wird mit Blickrichtung zur Hochbrücke über den Kanal ausgerichtet. „Dadurch nehmen wir Rücksicht auf die unmittelbar angrenzenden Anlieger“, sagt Sebastian Bay. Die Wege sind kurz, denn der Campingplatz liegt direkt vor dem Infield, der Parkplatz gleich daneben an der Ostermoorer Straße. „Hier und in der Verlängerung auf der anderen Seite in Richtung Brunsbüttel darf direkt am Straßenrand geparkt werden, wenn es zu voll wird“, sagt Sebastian Bay. Ein angrenzender betonierter Parkplatz wird als Backstage Area genutzt. Ab der Abfahrt der B5 ist das Gelände ausgeschildert. Campingplatz und Kasse sind ab heute , 14 Uhr, geöffnet.

Schon jetzt scheint sich die Standortwahl auszuzahlen. „Der Vorverkauf ist gut angelaufen und hat noch einmal angezogen. Es läuft deutlich besser als vergangenes Jahr“, sagt Sebastian Bay. „Auch an der Abendkasse gibt es noch genügend Karten.“ Tagestickets gibt es aber nur im Vorverkauf online. Am Freitag ab 18 Uhr ist das Infield geöffnet, das erste Konzert beginnt um 19 Uhr. Auf zwei Bühnen spielen die Bands dann abwechselnd im Stundentakt.

In dem gemischten Line-Up mit den „H-Blockx“, „Royal Republic“ und „Itchy Poopzkid“ als Headliner kommen auch regionale Bands nicht zu kurz, und auch Newcomern wird eine Plattform geboten wie etwa im Finale des Nachwuchswettbewerbs „GBOB“ („The Global Battle Of The Bands“). „Sebel“ aus Recklinghausen wird am Sonntag zwischen „Tonbandgerät“ und Madsen spielen. Bay: „Das ist ein schöner Übergang zwischen den beiden, der auch thematisch passt.“

Sonst ist alles wie schon aus den Vorjahren gewohnt: Es gibt Merchandise-Artikel, Meet&Greet und Autogramme mit den Bands am Merchstand. Und am Ende des Aufbaus stand für die Helfer die Gewissheit: Sie feiern das Festival auch selber mit.


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erstellt am 13.Aug.2015 | 10:49 Uhr

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