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Die Wilstermarsch – böse Falle für viele Lkw-Fahrer

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Innerhalb weniger Wochen lernten gleich vier Lkw-Fahrer die Tücken des weichen Bodens in der Wilstermarsch kennen. Offensichtlich ist das Terrain für schwere Fahrzeuge ein besonders gefährliches Pflaster. Zuletzt erwischte es am Mittwoch dieser Woche einen dänischen Lastzug. Der Fahrer war vermutlich infolge kurzer Unachtsamkeit in Dammfleth in Höhe Breuel auf die weiche Bankette geraten (Foto ganz rechts). Dann ging nichts mehr. Bis in die späten Abendstunden hinein musste der Lastzug mit schwerem Gerät wieder auf die Fahrbahn gehievt werden. Stecken blieb kürzlich in Neuendorf-Sachsenbande auch ein Lkw mit einer Gas-Lieferung (2. Bild von rechts). Die Spurbahn zu einem abgelegenen Anwesen hatte sich als nicht ausreichend tragfähig erwiesen. Landwirtschaftliche Schlepper mussten zu Hilfe eilen.

Besonders schlimm hatte es Anfang des Monats einen mit Gerste beladenen Lastzug erwischt (Foto Mitte). Auf halbem Weg zwischen Wilster und Beidenfleth landete das Getreide in einem Maisfeld. Nur eine Woche später lag an fast der gleichen Stelle ein Lastwagen mit einer Getränkelieferung im Graben (Foto links). Die Fahrer hatten allesamt Glück im Unglück. Sie blieben unverletzt. Hochkonjunktur gab es allerdings für auf Lkw spezialisierte Abschleppunternehmen.

Immerhin verschwindet jetzt die Baustelle auf der anderen Seite der Stör. Vor allem auf der Landesstraße zwischen der Auffahrt zur B5 bei Wilster und Brokdorf war bis gestern deshalb reichlich Schwerlastverkehr unterwegs. Weil der direkte Weg zur Elbfähre bei Glückstadt wegen Bauarbeiten versperrt war, wurde die Strecke quer durch die Wilstermarsch als Umgehung genutzt. In drei der vier beschriebenen Fälle müssten die Fahrer allerdings eigentlich recht ortskundig gewesen sein.

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erstellt am 25.Sep.2015 | 11:25 Uhr

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