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Die Szene lebt: Buntes Programm von Folk bis Rock

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Jeden Monat mindestens ein Veranstaltungs-Highlight – mit einem abwechslungsreichen Programm startet Lauschbar-Betreiber Irfan Yesil in das Jahr 2017. Seit er die Kleinkunst-Bar übernommen hat, schaffte er es, die Musikszene wieder zu beleben. „Wir sind gut besucht, das Konzept hat sich bewährt, die Besucherzahlen sind gestiegen“, sagt Yesil. „Es ist wieder wie zu den besten Zeiten vom Goosmarkt.“ Denn er versuche, bei der Auswahl des Programms vielen Geschmäcken gerecht zu werden. „Wir haben ein gutes Ausschlussverfahren entwickelt, das es möglich macht, für jeden etwas zu bieten – von Klein bis Groß, von Jung bis Alt.“ Neben angesagten Szene-Künstlern präsentierte er auch namhafte Gäste von Percival bis zu Kabarettist Rainer Kröhnert. „Wir werden das auch weiterentwickeln, denn das kommt sehr gut an.“ Das Jahr verlief aus Yesils Sicht erfolgreich: „Wir haben nicht mal ein Sommerloch bemerkt.“

Den Jahreswechsel feiert er in der Lauschbar mit der „Silvester-Freakshow“ und den Discjockeys der „S.P.E.C.T.R.U.M.“-Crew“. Live-Musik gibt es im neuen Jahr erstmals Freitag, 20. Januar, ab 21 Uhr mit der Itzehoer Band „So What“. Rolf Heinrich, Dieter Böswetter, Dieter Heinrich, Bernd Tittel und Sängerin Diana Mercoli covern Songs von ruhigen Balladen bis zum Hardrock.

Mit einem Solo-Programm wartet Sonntag, 5. Februar, der Komponist, Produzent und „Großmeister des Folk und Blues“, Bernd Rinser aus Marktheidenfeld in Unterfranken, auf. Mit seinem Repertoire an Americana, Blues und Folk-Rock klingt er wie ein waschechter Amerikaner – mit vielen Ideen in seiner versiert gespielten Musik und seinem größten Hit „Got You“.

Sonnabend, 4. März, gibt es Rock aus Hamburg, wenn ab 21 Uhr „Fifth Avenue“ in der Lauschbar auftreten. Die Wacken-Pioniere, die schon 1990 beim ersten Festival dabei waren, stellen ihren ersten Longplayer „Last Greetings From The Petting Zoo“ vor mit zwölf Rock-Hymnen. Veröffentlicht wurde das Werk im September, 27 Jahre nach der Gründung der Band, die sich 1996 aufgelöst und 2014 wiedervereint hatte.

Donnerstag, 9. März, ist Irish Folk zu hören mit dem irischen Sänger und Liedermacher Ben Sands. Sonnabend, 18. März, stellt sich der Singer-Songwriter Nick March (25) aus Hamburg mit Band und Electro-Pop vor. Mit seiner neu gegründeten Formation ist er auf Clubtour mit leichten Akustikgitarren-Klängen.

„Mars Soulfire“ aus Hamburg bilden Sonnabend, 8. April, mit Funk, Rock und einer Extra-Portion Soul den vorläufigen Schluss des Frühlings-Programms. Doch Yesil gibt auch bereits einen Ausblick auf den Juli: Zum „Headbanger’s Warm Up“ haben sich selbst aus den USA schon Bands angesagt. „Die Nachfrage ist jetzt schon groß.“

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erstellt am 20.Dez.2016 | 14:40 Uhr

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