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Großübung : Die Schule brennt – Feuerwehren üben

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

„Großfeuer, Menschenleben in Gefahr“, hieß es für sechs Feuerwehren. In der Gemeinschaftsschule wurde der Ernstfall geübt. Mit dabei waren Mitglieder der Jugendfeuerwehren des Amtes, die die „Oper“ mimten.

Sechs Feuerwehren und Rettungskräfte waren an einer Übung beteiligt, bei der ein Großeinsatz in der Gemeinschaftsschule simuliert wurde. „Großfeuer, Menschenleben in Gefahr“, lautete die Meldung, mit der die Kellinghusener Wehr alarmiert wurde. Das Szenario: Im Obergeschoss der Schule war ein Feuer mit starker Rauchentwicklung ausgebrochen. 34 Kinder und 17 Betreuer waren eingeschlossen. Einsatzleiter Hans-Hermann Kautz ließ sofort weitere Feuerwehren aus Wrist, Rosdorf, Mühlenbarbek, Oeschebüttel und Wulfsmoor nachalarmieren.

Da die Rettungswege über die Treppenhäuser versperrt waren, mussten die Personen mit Leitern aus dem ersten Stock gerettet werden. Hier galt der Grundsatz: „Menschenleben retten geht vor Brandbekämpfung.“

Die Hausmeisterin – gespielt von Andrea Schuldt – wurde im Kellerbereich vermisst. Nun kam die Hundestaffel des DRK zum Einsatz. Unter der Führung von Nicole Kautz mit ihrem Hund Orlando und Teampartnerin Jessica, wurde der Keller systematisch abgesucht. Bereits nach kurzer Zeit stimmte der Hund ein lautes Gebell an: Die Hausmeisterin war gefunden. Die fast zeitgleich angelaufene Brandbekämpfung bildete den Abschluss der Großübung.

Sie wurde von dem Zugführer und feuerwehrtechnischen Angestellten der Stadt Kellinghusen, Sönke Benn, seit Monaten ausgearbeitet. Eine angedachte, noch größere Übung ließ sich nicht realisieren, da das ausgesuchte Objekt nicht mehr zur Verfügung stand. Schwachpunkte, die sich bei einer Aktion dieser Größenordnung auch hier zeigten, werden in einer Nachbesprechung mit den Führungskräften der beteiligten Wehren und Organisationen demnächst besprochen.

Sönke Benn zeigte sich mit den Leistungen sehr zufrieden, weil die beteiligten Einsatzkräfte die Aufgaben wie bei einem echten Einsatz engagiert abarbeiteten. Einen großen Dank zollte er den Mitgliedern der Jugendfeuerwehren des Amtes, die die Rollen der Schüler übernommen hatten.




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