zur Navigation springen

Dithmarscher Rockfestival : Die Schleusenstadt rockt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Das DRF findet in diesem Jahr erstmals in Brunsbüttel statt. Die Veranstalter erwarten über 3000 Besucher an der Westerbelmhusener Straße.

von
erstellt am 08.Aug.2014 | 17:00 Uhr

Wattolümpiade, Volksfest, Kanalgeburtstag – da passe das Dithmarscher Rockfestival (DRF) gut ins Portfolio der Brunsbütteler Großveranstaltungen, sagt Bürgermeister Stefan Mohrdieck. Er freut sich, dass die Macher der bisherigen Marner Veranstaltung sich an die Schleusenstadt gewandt haben – und auch den Zuschlag bekommen konnten. Immerhin erwarten Holger und Ralf Burde sowie Sebastian Bay zwischen 3000 und 3500 Besucher des Rockspektakels an der Westerbelmhusener Straße. Damit sei das DRF eine logistische Herausforderung. Aber, so Mohrdieck, mit etwas Kreativität lasse sich das realisieren.

Nachdem von den bisherigen Festival-Machern die Burde-Brüder übrig geblieben waren, stand für sie schnell fest, dass der Hembüttel-Hof vor Marnes Toren kein idealer Standort mehr sei: logistisch galt das Areal schon lange als zu kompliziert, und bei Regen sorgte der wasserundurchlässige Lehmboden schnell für echte Probleme. In Brunsbüttel greifen sie jetzt auf fünf Hektar landwirtschaftlicher Fläche zurück, die sich theoretisch bis auf zehn Hektar erweitern ließen. Doch Ralf Burde schränkt ein: „Wir wollen eine familiäre Veranstaltung bleiben.“ Für seinen Bruder Holger ist das DRF schlicht „die Clubshow unter den Festivals“.

Dass Größe allein nichts über die Qualität sagt, macht für die beiden Geschäftsführer der Marner burdesgate records der Blick aufs Line-up deutlich: Bands wie Papa Roach, Jennifer Rostock oder Dog Eat Dog stehen neben vielen anderen auf der Bühne. Holger Burde sieht den Gang nach Brunsbüttel daher nicht nur als Ortswechsel, sondern auch als Gelegenheit zur Qualitätssteigerung des kleinen Festivals, das 2004 erstmals in Marne stattfand und 2006 auf den Hembüttel-Hof verlegt worden war.

Man könne nicht sagen, in Brunsbüttel sei nichts los, stellte Mohrdieck fest. Das Konzept der Veranstalter habe ihn überzeugt. Gemeinsam sei ein Paket geschnürt worden, „das allen Spaß bringen wird“. Er sei „froh darüber, dass wir das hinbekommen haben“. Stadtmanager Torsten Lange ergänzt: „Das Dithmarscher Rock Festival ist eine Bereicherung für die Stadt.“

Mit im Boot sind auch die Stadtwerke Brunsbüttel. Deren Part ist die Sicherstellung der Stromversorgung für den direkten Festivalbereich ebenso wie für das Camping-Areal. Und der Kartenvorverkauf läuft in Brunsbüttel über die Tourist-Info. Mehr als 1000 Tickets sind schon abgesetzt. Die Erfahrung Holger Burdes aus den Vorjahren, dass nach dem Wacken Open Air der Verkauf fürs Dithmarscher Rockfestival anziehe, bestätigt Merle Tiedje aus dem Tourist-Büro: „Das geht jetzt richtig los.“ Für Kurzentschlossene wird es auch Karten an der Abendkasse geben.

 

 

>Das Dithmarscher Rockfestival 2014 findet vom 14. bis 16. August an der Westerbelmhusener Straße in Brunsbüttel statt. Das Dreitageticket kostet 65 Euro. Karten gibt es bei: Eventim (online), Bimmel’s Keipothek in Marne, Tourist-Info Brunsbüttel, Buckhorn (Sandberg 29 in Itzehoe). Internet: www.dithmarscher-rockfestival.de

 

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen