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Bewerbung: Fehler vermeiden : Die perfekte Eintrittskarte in das Berufsleben

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Bewerbungstrainerin rät: So lassen sich die zehn häufigsten Fehler einer Bewerbung vermeiden

shz.de von
erstellt am 15.Sep.2014 | 20:12 Uhr

Die Bewerbungszeit um die begehrtesten Ausbildungsplätze geht in die heiße Phase. Einige Jugendliche haben bereits einen Ausbildungsplatz gefunden, andere sind sich mit der Berufswahl noch nicht ganz sicher. Damit es mit dem Traumausbildungsplatz auch klappt, haben wir hier einige Tipps für Eure Bewerbung zusammengestellt.
Die Bewerbung ist die Visiten- und Eintrittskarte in das Berufsleben. Sie vermittelt dem Arbeitgeber einen ersten Eindruck von Euch. Dieser sollte stets perfekt sein! Dazu gehören sowohl ein gutes Foto, ein lückenloser Lebenslauf als auch ein individuelles Anschreiben. Das alles verpackt in einer schicken, praktischen Bewerbungsmappe. Dann nur noch passend frankieren oder per E-Mail verschicken und schon ist die Bewerbung auf dem Weg.
Aber aufgepasst! Die Konkurrenz für begehrte Ausbildungsplätze ist groß. Damit Ihr trotzdem eine gute Chance für Euren Traumausbildungsplatz bekommt, sind hier die TOP 10 Punkte, die Ihr unbedingt berücksichtigen solltet.


Die 10 absoluten No Goes für Bewerbungen sind:In dem Anschreiben sind Rechtschreibfehler. Dies ist der häufigste Fehler in einer Bewerbung. Also checkt unbedingt die Anschrift, das Anschreiben und den Lebenslauf noch einmal, bevor Ihr die Unterlagen versendet. Es lohnt sich immer alles einmal auszudrucken, eine Nacht darüber zu schlafen und am nächsten Tag Korrektur zu lesen. Seid Ihr Euch unsicher, holt Euch Unterstützung.

Es fehlt ein Dokument. Die Bewerbung besteht aus einem individuellen Anschreiben sowie einem Lebenslauf, wahlweise mit Deckblatt. Dahinter werden in der Mappe die Zeugnisse geheftet.

Ihr bezieht Euch im Anschreiben nicht auf die Bewerbung. In einer Bewerbung muss immer ein Bezug zwischen der beworbenen Position und Euch bzw. Euren Kompetenzen hergestellt werden. Es ist eine große Herausforderung, darzustellen, warum Ihr für den Ausbildungsplatz geeignet seid. Das Wort „bewerben“ sollte im Betreff, spätestens jedoch im Anschreiben auftauchen.

Der Ansprechpartner wird bei der Anrede falsch benannt oder mit dem falschen Geschlecht (Herr oder Frau) angesprochen. Lest unbedingt das Anschreiben noch einmal durch, damit nicht fälschlicherweise Beate Mustermann in der Anschrift und Herr Mustermann in der Anrede steht.

Eure Unterlagen sind knitterig, abgegriffen oder schon mehrmals benutzt und sehen auch so aus. Für einen perfekten ersten Eindruck ist es besonders wichtig, jedes Dokument neu auszudrucken. Die Unterlagen gehören gut sortiert in eine neue praktische Bewerbungsmappe. Hier reicht eine farbige Klemmmappe.

Ihr legt all eure Kreativität in die Bewerbung und verziert sie mit lustigen Smileys und Bildern. Smileys und Bilder haben nichts in offiziellen Dokumenten zu suchen. Zeigt lieber eure Kreativität durch eine flüssig geschriebene Bewerbung.

Verwendet keine Floskeln. Aussagen wie: „Ich bin teamfähig“, sollten tatsächlich auch belegt werden. Es ist besser zu schreiben, dass Ihr in einem Praktikum bereits Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Azubis oder Mitarbeitern gesammelt habt und dies Euch Spaß gemacht hat.

Ihr schreibt die Bewerbung mit Eurer Lieblingsschrift Mistral. Für Dokumente, zu denen auch eine Bewerbung gehört, gibt es Normen. Das sind Richtlinien, die zur Vereinheitlichung z. B. von Briefen angewendet werden. Es gibt tatsächlich Normen für die Schrift und die Schriftgröße. Die Standards sind Arial und Times New Roman mit der Schriftgröße 12.
Das Foto fehlt, schnell ein Selfie geknipst. Das Bewerbungsfoto muss Euch besonders gut zur Geltung bringen. Für den Arbeitgeber ist dies wichtig, da er damit einen ersten Eindruck von Euch erhält. Dazu eignet sich weder ein Facebookfoto, ein Selfie oder der Freizeitlook. Es gibt gute und günstige Fotostudios, die bei Bedarf auch einige Testfotos mehr schießen.

Deine persönlichen Daten und die Unterschrift fehlen. Eure persönlichen Daten sind Bestandteil des Lebenslaufs. Das sind neben dem Namen, der Anschrift auch Angaben über das Geburtsdatum, Geburtsort, Berufe der Eltern und eure Telefonnummer sowie eine E-Mail. Diese sollte auf keinen Fall wie ein Fantasiename, etwa schnuckisusi90@google.com, lauten.

Ob Ihr eure Anschrift bereits auf das Deckblatt schreibt oder wahlweise auf das Anschreiben ist Euch überlassen. Achtet vor dem Versand unbedingt darauf, dass zumindest euer Bewerbungsschreiben handschriftlich unterschrieben ist. Bei Onlinebewerbungen empfiehlt sich das Einscannen der Unterschrift.

Wenn Ihr diese 10 gängigsten Fehler vermeidet und in der Bewerbung Eure Motivation gut darstellen könnt, seid Ihr sicher bei der nächsten Bewerberrunde dabei. Und falls Ihr dennoch unsicher seid, wegen der Formulierungen, eurer Herleitungen oder welche Hobbys Ihr angeben sollt, könnt Ihr auch Hilfe von einem Profi in Anspruch nehmen.

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