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Kanalfähre : Die Oppeln nimmt wieder Autos mit

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Im Zeitplan bleibt das Wasser- und Schifffahrtsamt: Die Kanalfähre in Burg befördert wieder Pkw und Lkw bis 7,5 Tonnen auf die andere Seite des Nord-Ostsee-Kanals.

Einen Monat lang war die Verbindung über den Nord-Ostsee-Kanal bei Burg für Autofahrer unterbrochen. Jetzt ist die Fähre wieder einsatzfähig.

Für die Planer beim Brunsbütteler Wasser- und Schifffahrtsamt bleibt es dennoch ein Provisorium, dass die Spitzfähre Oppeln die Überfahrten wieder aufnahm und die Klappenfähre Nobiskrug erst einmal außer Dienst ging. Denn deren Anleger auf der Südseite muss jetzt komplett neu gebaut werden. 75 Prozent der den Anleger tragenden Eisenkonstruktion war verrostet, was der Grund für die Vollsperrung der Burger Fähre für Autos war. Schließlich sollte die Nobiskrug nur als Ersatz fahren, während der Hauptfähranleger saniert wird.

Dazu waren die Anlegerbrücken ausgehoben und nach Rendsburg verholt worden. Um den Fährbetrieb jetzt wieder zu ermöglichen, wurden die grundsanierten ehemals in Kudensee installierten Anlegerbrücken eingehoben. Doch Ende des Jahres werden sie schon wieder ausgebaut, damit dann endlich auch der Spitzfähranleger saniert werden kann. Der ist nämlich angeschlagen, weshalb nur Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen die Burger Fähre nutzen können. Schwerere Laster und Traktoren müssen sich bis Ende des Jahres gedulden. Bis dahin soll der Klappenfähranleger erneuert sein. Dann übernimmt die Nobiskrug wieder. Bis Mitte 2015 soll dann auch der Spitzfähranleger grundsaniert sein.

2017 will das Wasser- und Schifffahrtsamt dann zwei neue Spitz- und eine neue Klappenfähre in Dienst stellen. Bis dahin bleibt die 61 Jahre alte Nobiskrug in Burg die einzige ihrer Art auf dem Kanal.

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