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Norddeutsche Rundschau

11. Dezember 2017 | 01:44 Uhr

Die Gefahren von sozialen Netzwerken

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Journalist Thomas Feibel liest aus seinem Roman „Like me“

von
erstellt am 19.Nov.2014 | 05:00 Uhr

Kinder und Computer − dafür ist der Journalist Thomas Feibel Experte. Im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchwoche las er vor Schülern der Auguste-Viktoria-Schule und anschließend in der Außenstelle Sude der Wolfgang-Borchert-Schule aus seinem Roman „Like me“.

Jana ist neu in Karos Klasse und fällt schnell auf. Nicht nur, weil sie bei den Jungs super ankommt, sondern vor allem, weil sie mit ihrem Smartphone ständig Filme, Fotos und Nachrichten in dem Social-Media-Network „On“ postet. Wohin es führen kann, wenn man in den sozialen Netzwerken alle Hemmungen verliert und nach dem Motte „post the most“ handelt, zeigt das Buch.

Thomas Feibel las verschiedene Kapitel seines Romans, nahm sich aber ebenso viel Zeit, um mit den Schülern zu sprechen. Ein Smartphone? Das hatte in den achten Klassen der WBS fast jeder. Wie man sich allerdings verhalten sollte, wenn peinliche Fotos durch Mitschüler online gestellt würden, dafür hatte keiner die richtige Idee. Der Autor, der seit langem Computerspiele, Konsolenspiele und Apps testet und in vielen Fachzeitschriften schreibt, forderte zu mehr Aufmerksamkeit auf. Einmal gepostete Fotos könnten einen noch Jahre später schlecht da stehen lassen.

Lynn Scholz (13) sagte: „Ich finde die Lesung cool. Stark, dass man mal einen Schriftsteller erleben kann.“ Ihre Mitschülerin Darlyn Schättler (14) meinte: „Das Thema betrifft uns. Facebook, Skype, Twitter − ich kenne keinen Schüler, der es nicht nutzt.“ Und auch Deutschlehrer Holger Schada von Borzyskowski war sich sicher: „Die Schüler haben alle Erfahrungen mit den neuen Medien und nutzen sie. Der Bereich ist für Jugendliche einfach interessant.“

Elke Voß von der Stadtbibliothek kannte den Autor schon von früheren Lesungen. „Ich fand’s richtig gut. Ich mag seine Schlagfertigkeit und finde ihn unheimlich witzig.“

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