Wacken : Die ersten Metalheads schlagen ihre Zelte auf

Zwischenstation Marktplatz (v.l.): Mike, Carsten und Stephan aus Kassel. Heute ziehen sie auf das Camping-Gelände um.
Zwischenstation Marktplatz (v.l.): Mike, Carsten und Stephan aus Kassel. Heute ziehen sie auf das Camping-Gelände um.

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27. Juli 2014, 11:54 Uhr

Ein Berufsschullehrer, ein Dozent für Kosten-, Leistungs-, Rechnungs- und Buchwesen und ein Rechnungsprüfer stehen auf dem Wackener Marktplatz. Niemand würde Mike, Carsten und Stephan in ihrem Wacken-Outfit diesen Berufen zuordnen. Sowieso spielt das berufliche Leben bei ihnen in dieser Woche keine Rolle: Raus aus dem Alltag und in den Tag hinein leben – das bedeutet für die drei Metalheads aus Kassel das Festival.

Seit Freitag haben sie in Wacken Quartier bezogen. Sie stehen mit Bus und Wohnwagen am Marktplatz in Wacken. „Wir werden hier geduldet“, sagt Mike. Seit vielen Jahren ist das ihr erster Anlaufpunkt in Wacken. Warum so früh? „Wir haben hier schon viele Freunde gefunden, einige kommen den Freitag vor Wacken am Marktplatz gucken, ob wir schon da sind“, sagt Stephan. „Wir kommen so früh, um in Ruhe mit den Leuten hier zu reden, bevor alle kommen“, sagt Mike. Für gute Bekannte haben Mike, Carsten und Stephan auch eine hessische Spezialität mitgebracht: ein „Ahle Wurscht“ oder Stracke, eine gerade, abgehangene Mettwurst. Die erste an diesem Tag ist für den Koch im Landgasthof gedacht. Und die drei denken auch schon weiter. „Gleich am nächsten Montag werden die Karten für das WOA 2015 bestellt“, lacht Mike.

Ebenfalls am Freitag sind Frank Steiner und Jörn Kastens in Wacken eingetroffen. Auf einem Privatgelände haben sie ihre Zelte bereits aufgebaut. Mit dabei ist auch Tala, ein siebenjähriger Husky. Dann geht es aber erst einmal zurück nach Delmenhorst bei Bremen. „Wir kommen am Mittwoch wieder“, sagt Frank Steiner.
 

Unsere Reportage zum 25. Jubiläum des Wacken Open Air finden Sie hier.


 

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