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Norddeutsche Rundschau

22. Oktober 2017 | 05:08 Uhr

Die Ausbildung zum Landwirt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 25.Apr.2015 | 11:41 Uhr

Wer Landwirt werden will, muss sich im ersten Schritt auf drei Jahre Ausbildung einstellen. Im ersten Lehrjahr gibt es als Ausbildungsvergütung monatlich 615 Euro. Bis zum dritten Lehrjahr steigert sich dies auf 720 Euro. Davon gehen in sehr vielen Fällen allerdings die Ausgaben für Kost und Logis ab, weil das Gros der Auszubildenden ein Zimmer in den Lehrbetrieben bezieht. Die genaue Höhe der Kosten hat die Landwirtschaftskammer festgeschrieben. An Urlaubsgeld kommen täglich noch 6,14 Euro pro Urlaubstag hinzu. Da viele Auszubildende noch keine 18 Jahre alt sind, greift hier auch das Jugendschutzgesetz. Die Arbeitszeit liegt dann bei fünf Tagen in der Woche mit jeweils acht Stunden. Sonntags ist grundsätzlich Ruhetag. Außerdem darf nur in der Zeit zwischen 6 und 20 Uhr gearbeitet werden. Innerhalb ihrer dreijährigen Ausbildungszeit sollen die angehenden Landwirte mit allen Produktionsformen vertraut gemacht werden. Die Regel ist, dass dafür auch der Ausbildungsbetrieb mindestens einmal gewechselt wird. Mitbringen müssen die jungen Leute möglichst auch einen T-Führerschein, den man ab 16 Jahren machen kann und der zum Führen von landwirtschaftlichen Maschinen berechtigt. Gut 1000 Euro müssen dafür angelegt werden. Wer den Gesellenbrief in der Tasche hat, kann ein Jahr Fachschule dranhängen und ist dann staatlich geprüfter Wirtschafter.

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