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Norddeutsche Rundschau

21. Oktober 2017 | 16:08 Uhr

Dickes Minus im Brokdorfer Gemeinde-Haushalt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 19.Apr.2015 | 16:30 Uhr

Die Gemeinde Brokdorf hat die beiden letzten Jahre mit einem teilweise hohen Defizit abgeschlossen. Das wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung unter Leitung von Bürgermeisterin Elke Göttsche im „Haus der Vereine“ bekannt. Sie beruhigte aber mit der Feststellung, dass die Negativzahlen zu einem großen Teil wieder ins Positive gewandelt werden konnten.

Im Jahr 2012, so hörten die Gemeindevertreter, gab es einen Fehlbetrag von gut einer Million Euro. Dieser Fehlbetrag sei insbesondere durch die Vielzahl der freiwilligen Leistungen und Einrichtungen der Gemeinde entstanden. Weil diese nicht annähernd kostendeckend betrieben werden, müssten die Kosten aus allgemeinen Haushaltsmitteln ausgeglichen werden. Das habe der Haushalt nicht hergegeben, weil die früher gewohnten hohen Gewerbesteuereinnahmen ausgeblieben seien, hieß es im Lagebericht zum Abschlussbericht des Jahres 2012.
2012 hatte die Gemeinde weitere 500  000 Euro in Wertpapieren neu angelegt. Insgesamt waren damit zu der genannten Zeit sieben Millionen Euro in Wertpapieren angelegt. Liquide Mittel wurden mit über fünf Millionen Euro ausgewiesen. Zudem verfügt die Gemeinde über Rückstellungen in Höhe von 2,8 Millionen Euro.

Besser sind die Zahlen zum Jahresabschluss 2013, der ebenfalls einstimmig gebilligt wurde. Hier verringerte sich der Jahresfehlbetrag auf nur noch 43  750 Euro. Der geringere Fehlbetrag wurde mit erheblich höheren Gewerbesteuereinnahmen begründet, die es möglich gemacht hätten, die freiwilligen Leistungen weitestgehend zu decken. Die liquiden Mittel gingen 2013 auf 4,8 Millionen Euro zurück, während der Wertpapierbestand bei sieben Millionen Euro gehalten wurde. Die Rückstellungen verringerten sich um rund eine Million Euro auf 1,8 Millionen Euro.

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