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Jugendarbeit : Dicke Spende für den Südseitentreff

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Mit einem Scheck und Computern fördert die Brunsbüttel Schrammgroup die Arbeit im Südseitentreff.

„Schließlich sind wir Südseitler“, brachte Torsten Andritter-Witt die jüngste Spenden-Aktion der Brunsbütteler Schrammgroup für den Südseitentreff auf den Punkt. Der Betrieb hatte vor kurzem ein Charity-Golfturnier am Donner Kleve in St. Michel veranstaltet und statt einem Startgeld um eine Spende gebeten. Durch einige hohe Einzelspenden und Aufrundung durch die Schramm Group kamen 2500 Euro zusammen, die jetzt dem Förderverein Südseiten-Treff übergeben wurden.

Monika Fritz und Siegfried Schlodder freuten sich, den von den Jugendlichen gut angenommenen Jugendtreff auch vom Umfeld anerkannt zu wissen. Beide berichteten über den Kampf um den Fortbestand der Einrichtung und die Akzeptanz in der Stadt.

„Auf der Nordseite gibt es keine Lobby für die Südseite, dort wird nur die Gewerbesteuer gesehen und nicht, dass hier auch Leute leben“, vertrat Torsten Andritter-Witt seine Meinung. Der Geschäftsführer der Schrammgroup kennt die Südseite als Brennpunkt Brunsbüttels und war beim Tag der offenen Tür im Südseitentreff erstaunt und begeistert von der Disziplin und der Regeleinhaltung im Treff und der Selbständigkeit der jungen Menschen, die dort regelmäßig zusammenkommen.

Auch sein Kollege Frank Schnabel, Chef der Tochterfirma Brunsbüttel Ports, kennt die sozialen Schwachpunkte Dithmarschens und die Arbeit im Südseitentreff. „Die dort geleistete Arbeit spart der Gesellschaft doch am Ende viel Geld“, sieht Schnabel die Stärkung der sozialen Kompetenz bei den Treffbesuchern im Vordergrund. Er hatte vor der Spendenübergabe bereits drei in seiner Firma ausgediente Computer in den Treff gebracht.

Vermutlich wird das jetzt überreichte Geld unter anderem für die Einrichtung des neuen „Chill-Rooms“ genutzt, wie Treff-Leiterin Britta Rusche mitteilte.

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erstellt am 08.Okt.2013 | 15:33 Uhr

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