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Norddeutsche Rundschau

17. August 2017 | 13:47 Uhr

Feuer : Dichter Qualm im Dachstuhl

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Feuerwehr löscht Schwelbrand in einem Wohnhaus in Herzhorn.

Mehrere zehntausend Euro Schaden, zum Glück aber keine Verletzten: Das ist die Bilanz eines Feuers am Mühlendeich. Dort brannte es am frühen Sonnabendabend im Dachbereich eines Einfamilienhauses. Im Einsatz waren die Feuerwehren Herzhorn, Gehlensiel, Kollmar-Bielenberg und Engelbrechtsche Wildnis sowie Polizei und Rettungsdienst. Als die Retter eintrafen, drang dichter Qualm an einigen Stellen zwischen den Dachpfannen hindurch ins Freie.

Bei Lageerkundung konnten die Herzhorner Einsatzkräfte unter Leitung ihres Wehrführers Andreas Karsjens den Brandbereich auf dem Dach schnell lokalisieren und eine Ausbreitung auf ein Obergeschosszimmer verhindern. Weil es in der Zwischendecke weiter kokelte, wurde gegen 18.45 Uhr die Glückstädter Feuerwehr mit ihrer Drehleiter und der Wärmebildkamera nachalarmiert. Aus dem Rettungskorb heraus nahmen zwei Feuerwehrleute kurz darauf von Außen Teile des Daches auf und ließen die Pfannen kontrolliert in den Garten fallen. Auflodernde Flammen waren dann schnell gelöscht. Auch mit der Wärmebildkamera konnten anschließend keine weiteren Glutnester mehr festgestellt werden. Gegen 20 Uhr konnten bis auf die Herzhorner Wehr alle Kräfte und der ebenfalls am Einsatzort erschienene Amtswehrführer Wolfgang Krause wieder abrücken.

Ursache waren offenbar Isolierarbeiten, die der Hauseigentümer auf dem Dachboden vorgenommen hat. Dabei soll auch ein Strahler zwecks Ausleuchtung der Arbeitsstelle benutzt worden sein. Ob dieser umgefallen ist oder eine andere technische Ursache zu dem Brandausbruch geführt haben, werden heute weitere Untersuchungen der Itzehoer Kriminalpolizei ergeben. Nach Polizeiangaben war der Hauseigentümer selbst auf die Rauchentwicklung aufmerksam geworden, als er zur Garage gehen wollte. Er benachrichtigte sofort seine Frau und alarmierte die Feuerwehr. Ob das Einfamilienhaus wegen der entstandenen Brand-, Rauch- und Wasserschäden kurzfristig wieder bewohnbar ist, wird sich heute zeigen. Zunächst sind die Eheleute bei Nachbarn untergekommen.

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erstellt am 29.Sep.2014 | 05:35 Uhr

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