Deutlich mehr Bauhofleistungen abgerechnet

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17. März 2017, 18:36 Uhr

Grünes Licht gab der Finanzausschuss der Stadt Wilster für eine Änderung der Satzung über die Erhöhung von Marktstands- und Sondernutzungsgebühren. Dagegen wurde die Verabschiedung einer Änderung der Entgeltordnung für die Inanspruchnahme von Leistungen des Bauhofs einstimmig zurückgestellt. Ratsherr Mark Dethlefs monierte fehlendes Zahlenmaterial über die Stundensätze für Fahrzeuge, Geräte und Personal. „Mit den vorgelegten Zahlen können wir gar nichts anfangen“, rügte der CDU-Politiker.

Für die zwei Tage später anstehende Sitzung des Bauausschusses lagen die gewünschten Daten auf dem Ratstisch. Hier billigte der Ausschuss dann auch einstimmig die neuen Stundenverrechnungssätze und die Änderung der Entgeltordnung für den Bauhof. Dieser wird jetzt nicht mehr im Verantwortungsbereich der Stadtwerke, sondern seit zwei Jahren vom Bauamt des Amtes Wilstermarsch geführt.

Der Leiter des Tiefbauamtes, Roman Stöckmann, erläuterte das Zahlenmaterial. So seien im Jahr 2015 rund 21  500 Stunden abgerechnet worden gegenüber 16  000 im Vorjahr. Die deutliche Steigerung war in einem vermehrten Einsatz von größeren und leistungsfähigen Maschinen begründet.

Eine starke Steigerung gab es auch bei den Gesamtkosten für die Reinigung der Schulen, die mit mehr als einer Million Euro zu Buche schlugen. Gleichwohl seien die Reinigung der Schulen, die Grünflächenpflege und der Winterdienst durch den Bauhof insgesamt günstiger geworden. Davon profitiert auch der Schulverband. Der zahlt eine Pauschale von 530  000 Euro, nun konnten ihm für das vergangene Jahr davon 134  000 Euro erstattet werden.

Der Bauausschuss sprach sich bei zwei Enthaltungen aus der SPD-Fraktion mehrheitlich dafür aus, mit den Reinigungsarbeiten für die Wolfgang-Ratke-Schule die Fachfirma Spiegelblank zum Angebotspreis von knapp 50  000 Euro zu beauftragen. Den Auftrag mit der bisher eingesetzten Reinigungsfirma hatte die Stadt „auf Grund von Schlechtleistung“ gekündigt. Jetzt muss die Stadt lediglich 2500 Euro Mehrkosten tragen.

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