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Norddeutsche Rundschau

24. August 2017 | 11:10 Uhr

Kunst : Der Wolf im Frühling

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Ein Blick in die Künstler-Ateliers von Hohenlockstedt

Unter dem Motto „Der Wolf im Frühling” hatte die Künstlerkolonie Hungriger Wolf zum Besuch in ihre Gebäude in der Towerstraße eingeladen. Geboten wurde den Besuchern ein Mix aus Bildern, Skulpturen und Schmuck. Dazu gab es Kaffee und Kuchen sowie Musik.

20 Künstler präsentierten ihre Arbeiten in den offenen Ateliers, in denen die Besucher ihnen über die Schulter schauen konnten. Auch die Mitmachaktionen, in denen Kinder und Erwachsene selbst zum Künstler wurden, kamen gut an. Gastkünstler und Skulpteur Fritz Arnold Kunkelmoor aus Wacken stellte vier seiner Skulpturen aus Sandstein aus und erläuterte seine Werke dem Publikum vor Ort. Er war vom Interesse beeindruckt. „Die Besucher haben viele gute Fragen gestellt, ich hatte unendlich viele schöne Gespräche.“

Auch die anderen Künstler waren zufrieden. Sabina Kahlow: „Es gab eine gute Resonanz. “ Das Lob gaben die Besucher zurück. So waren Heike Kühne und Karin Teske aus Wapelfeld (Kreis Rendsburg-Eckernförde) beeindruckt. Heike Kühne, selber Weberin mit eigener Werkstatt, sagte: „Ich habe großes Kunstinteresse. Hier ist alles sehr bereichernd. Die Arbeiten sind so vielfältig und inspirierend.“

Petra Paetsch-Hadenfeldt und Dörte Blender aus Itzehoe waren schon zum wiederholten Male dabei. „Hier findet man Dinge, die man in anderen Ateliers nicht findet“, sagte Petra Paetsch-Hadenfeldt. „Ich bin jedes Mal wieder inspiriert, wenn ich hinaus gehe.“ Und Dörte Blender fügte hinzu: „Ich bin vor allem von der Vielfalt der Arbeiten beeindruckt.“

Im Hintergrund spielte das Duo „Sour Mash“. Gabi Spilker (Kontrabass und Gesang) sowie Uli Voelker (Banjo, Gitarre und Gesang) präsentierten ihre eigene Mischung aus Bluegrass und Country, teils mit deutschen Texten. „Es ist ein sehr angenehmes Publikum, das genau zuhört und manchmal sogar mitgesungen hat“, freute sich der Gitarrist. Am ersten Tag hatte bereits das weibliche Duo „Feinherb“ mit höchst gefälliger jüdischer Klezmer Musik das künstlerische Geschehen umrahmt.

Mitorganisator und Künstler Fred Manthei war mit dem Gesamtverlauf zufrieden. Ihm fiel vor allem das offene Miteinander zwischen Künstlern und Besuchern auf. „Es gab sehr viele gute Gespräche und auch schöne Musik an beiden Tagen.


>Nächster Termin der Künstlergruppe Hungriger Wolf: Sommerfest „Der Wolf im Sommer“, Sonnabend und Sonntag, 27. und 28. Juni, 14 bis 18 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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erstellt am 27.Mär.2015 | 16:22 Uhr

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