Bilanz Itzehoer Woche : Der Wettergott hat mitgefeiert

Gut besucht war der Flohmarkt wie hier in der Kirchenstraße vor allem am Vormittag.
Gut besucht war der Flohmarkt wie hier in der Kirchenstraße vor allem am Vormittag.

Das Itzehoer Stadtmanagement als Veranstalter zieht eine positive Bilanz der Itzehoer Woche 2018. Im kommenden Jahr soll es eventuell wieder Sonderfahrten im Nahverkehr geben.

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06. Juni 2018, 05:00 Uhr

Schönes Wetter, viele Besucher, zufriedene Standbetreiber und Organisatoren – Stadtmanagerin Lydia Keune-Sekula zieht ein rundum positives Fazit der Itzehoer Woche. Das Wetter sei das A&O bei allen drei Großveranstaltungen des Stadtfestes und das habe in diesem Jahr bei Weinfest, Flohmarkt und Kindertag einfach „richtig super“ gepasst.

Entsprechend gut waren die Veranstaltungen mit jeweils zirka 10 000 Gästen besucht. Und entsprechend gut sei die Stimmung bei Gästen und Veranstaltern gewesen, berichtet die Stadtmanagerin. Sowohl von den rund 800 Flohmarktverkäufern als auch von den etwa 35 Standbetreibern beim Weinfest und den vielen, oft ehrenamtlich tätigen Helfern beim Kindertag habe sie begeisterte Rückmeldungen bekommen, sagt Keune-Sekula.

Auch das befürchtete Parkchaos durch die teilweise für den ZOB gesperrten Malzmüllerwiesen blieb laut Keune-Sekula aus. „Wir hatten bei allen drei Veranstaltungen Parkeinweiser im Einsatz. Das hat sich bewährt.

„Gravierende Probleme“ mit dem Parken gab es laut Polizeisprecherin Merle Neufeld aber zeitweise am Sonnabend, als keine Ordner vor Ort waren und Besucher des Tags der Feuerwehr teilweise kreuz und quer auf den Malzmüllerwiesen parkten. Eine zunächst unklare Beschilderung sorgte zusätzlich für Verwirrung bei den Autofahrern.

Grundsätzlich wären aber auch noch mehr Besucher gern ohne Auto zum Stadtfest gekommen. Vermisst wurden insbesondere beim Weinfest die Sonderfahrten auf den Buslinien ins Umland aus früheren Jahren, berichtet Keune-Sekula. „Wir hatten sehr viele Nachfragen dazu.“

Die Fahrten hätten sich wirtschaftlich nicht gerechnet, sagt Ulrike Tietgen, Betriebsleiterin beim Busbetreiber Vineta. In früheren Jahren hätte das Stadtmanagement einen Zuschuss zur Deckung der Kosten gezahlt. Bereits im vergangenen Jahr sei dieser nicht mehr geflossen und die Fahrten wurden daher eingestellt. „Dieses Jahr sind wir gar nicht gefragt worden. Ich bin davon ausgegangen, dass die Sonderfahrten vom Veranstalter nicht mehr gewollt sind.“

Keune-Sekula spielt den Ball zurück: Werden die Sonderfahrten im Vorfeld vernünftig bekannt gemacht, werden sie auch angenommen, ist sich die Stadtmanagerin sicher. Der Bedarf sei vorhanden. „Wir werden das Gespräch mit dem Busbetreiber suchen und hoffen, dass es im kommenden Jahr wieder entsprechende Fahrten geben wird.“

Abgesehen davon sieht die Stadtmanagerin für die Zukunft vor allem beim Kindertag noch „Luft nach oben“, was dessen Popularität angeht. „Das ist eine wirklich tolle Veranstaltung, die in der Region einmalig ist und zu unserem Image als Wohn- und Familienstadt passt.“ Zwar würden bereits jetzt viele Besucher aus dem Kreisgebiet kommen. In Zukunft solle der Kindertag aber noch bekannter werden.

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