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Gleichstellung : Der November wird der Monat der Frauen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Viele Aktionen und eine Konferenz für die Metropolregion. Steinburger Gleichstellungsbeauftragte Tinka Frahm plant volles Programm. Am Ende steht wieder die Aktion “Gewalt kommt nicht in die Tüte“.

shz.de von
erstellt am 17.Okt.2013 | 05:00 Uhr

Die Steinburger Gleichstellungsbeauftragte bläst zur frauenpolitischen Offensive. Für den November kündigt Tinka Frahm eine Fülle von Aktionen und Veranstaltungen an. Höhepunkt wird die erste gleichstellungspolitische Konferenz sein, die im theater itzehoe stattfindet.

Die Ballung von Terminen in der eher dunklen Jahreszeit ist allerdings ein bisschen auch Zufall. So greift Tinka Frahm auch erfolgreiche Veranstaltungsreihen auf, die schon traditionell im Herbst stattfinden. Den Auftakt bildet nun allerdings die hochkarätig besetzte Konferenz, die am Mittwoch, 6. November, stattfindet. Unter dem Motte „vernetzen, gestalten, gewinnen“ kommen aktive Frauen aus der gesamten Metropolregion Hamburg zusammen, um gleichstellungspolitische Perspektiven zu gewinnen. Unter anderem geht es um die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, um gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit, um die Aufhebung der geschlechtsspezifischen Aufteilung des Arbeitsmarktes und um die Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen. „Diese Handlungsfelder sollen in der Metropolregion an Gewicht gewinnen“, erklärt Tinka Frahm die Zielsetzung. Veranstalter ist die Arbeitsgemeinschaft Frauen der Region Unterelbe. Dazu gehören die Beauftragten für Chancengleichheit der Arbeitsagenturen und der Jobcenter, die Beratungsstellen Frau und Beruf, die Gleichstellungsbeauftragten sowie Vertreterinnen der Gewerkschaften aus den drei Unterelbekreisen. Die Konferenz beginn um 10 Uhr mit einer Einführung durch Sozialministerin Kristin Alheit.

Ganz oben auf der Agenda der Gleichstellungsbeauftragten steht auch das Thema „Auf in die zweite Berufszeit!“. Am Mittwoch, 13. November, findet im Itzehoer Rathaus eine Informationsmesse speziell für Wiedereinsteigerinnen in den Beruf statt. In der Zeit von 9 bis 13 Uhr sind insbesondere die Frauen angesprochen, die nach einer längeren Pause wieder ins Berufsleben zurückkehren möchten. An diesem Tag gibt es neben grundlegenden Informationen auch Erfahrungsberichte und eine Lernbörse. Auch kann man sich über die Ausbildung in Berufen aus den Bereichen Gesundheit, Soziales und Erziehung erkundigen.

Im Zeitraum vom 21. bis 26. November laufen wieder Aktionen zum Internationalen Tag gegen Gewalt. Zum Auftakt werden Selbstverteidigungskurse in Schulen angeboten. Am Freitag, 22. November, gibt es einen Infostand vor dem Glückstädter Rathaus, und am Montag, 25. November, wird die Anti-Gewalt-Flagge vor dem Kreishaus gehisst. Zum Abschluss gibt es am Dienstag, 26. November, eine Fachveranstaltung zum Thema „Gewalt behindetr Frauen“, organisiert von der Brücke und vom Frauenhaus Itzehoe. Um 15.30 Uhr wird Sozialministerin die Brötchentütenaktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ bei „Brot und Zeit“ in der Itzehoer Feldschmiede eröffnen.

Neben dem aktionsreichen November ist die Gleichstellungsbeauftragte aber auch im Kleinen aktiv. So wirkte Tinka Frahm auch bei der Raumplanung für den Kreishaus-Neubau mit. Ergebnis: Erstmals in einer Steinburger Verwaltung soll es dort auch einen Multifunktionsraum geben. Hier können Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei Bedarf oder in Notfällen auch mal ihre Kleinen mit zur Arbeit bringen.

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