zur Navigation springen
Norddeutsche Rundschau

17. August 2017 | 00:03 Uhr

Der Jahrmarkt startet durch

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Zum neuen Termin soll das Spektakel in der Innenstadt noch attraktiver werden / Schon jetzt gute Resonanz bei den Schaustellern

„Wir werden mit dem neuen Termin den Wilster Jahrmarkt attraktiv darstellen“, betont Bürgermeister Walter Schulz im Pressegespräch. „Die Resonanz der großen Betriebe ist gut“, fügt Marktmeister Manfred Moltzau erfreut hinzu. Mit der Veranstaltung des Traditionsmarktes vom 17. bis zum 21. Juli sollen die Menschen in der Region stärker angesprochen werden – um sich auf den Weg zum Jahrmarktsvergnügen in die Marschenstadt zu machen.

Daran hatte es in den vergangenen Jahren am ersten Augustwochenende zunehmend gehapert. „Die Konkurrenz zum Wacken Open Air war einfach zu groß“, so Bürgermeister Schulz. Zahlreiche Wilsteraner würden hinfahren, um sich allein das Spektakel im Dorf anzuschauen, auch ohne eine Karte zu haben. Sicherlich gebe es noch weitere Komponenten, die den Besucherzustrom auf dem Wilster Jahrmarkt verringerten. Mit dem neuen Termin liege Wilster für Schausteller nun in einer zeitlichen „Lücke“. Die, so Marktmeister Moltzau, sei interessant für Fahrgeschäfte aus Süddeutschland auf dem Weg zum Hamburger Dom, für andere als Zwischenstation Richtung Süderbrarup.

Allen Unkenrufen zum Trotz: Das zeitliche Limit für das Erreichen des Süderbraruper Marktes werde nicht überschritten, das habe der dortige Marktmeister bestätigt. Ausgesprochen positiv seien die Reaktionen bei größeren Betrieben gewesen, die den Wilster-Termin in ihre weiteren Planungen mit aufnehmen wollen. Darunter auch so einige, die kurzfristig in der Lage waren, für dieses Jahr zuzusagen: Neu dabei sein wird der Dom-Dancer, ein attraktives Fahrgeschäft, ähnlich dem Breakdancer. „Generell werden wir mit den Fahrgeschäften ein optimales Angebot haben“, ist sich der Marktmeister sicher. Rocket, Top-Spin, Autoscooter und Jumper sorgen beim Wilster Jahrmarkt für eine Top-Besetzung. „Besser ausgestattet geht gar nicht“, unterstreicht Manfred Moltzau, der auch fünf Karussells für die Kinder ankündigt.

„Wir sind bestrebt, den Markt rund um die Kirche komplett wiederzubeleben“, kündigt Bürgermeister Schulz an. Überlegt wird, dass ein Fahrgeschäft in Höhe der Volksbank steht. Attraktiver gestalte sich der Markt allein durch die vier Außengastronomie-Bereiche von Eiscafe Rialto, Stamm-Haus und Meer, Hotel-Restaurant Bock und Bäckerei Balzer. Zudem werde der Förderverein Historische Rathäuser eine Bühne aufstellen und ein Unterhaltungsprogramm bieten. „Musik und Veranstaltungen, die die Besucher locken und festhalten“, so Schulz. Auf dem Colosseumsplatz wird es wieder ein Festzelt und Außengastronomie unter der Regie von Michael Mehrens und Ralf Maron geben. „Auch da ist ein Programm geplant.“ Der Bürgermeister möchte alle gastronomischen Betriebe in der Stadt noch ansprechen, ob sie sich beteiligen und beispielsweise ein Jahrmarkts-Gericht anbieten würden. Gastronomie ebenso wie das Festzelt könnte „Buten-Wilsteranern“ wie Einwohnern eine gute Gelegenheit geben, sich wieder zu treffen, ergänzt Manfred Moltzau.

Die Arbeitsgruppe, die eigens für die Überplanung des Jahrmarktes eingerichtet wurde, werde im Anschluss Bilanz ziehen über das Gelingen des Wilster Jahrmarktes. Der soll verstärkt auch beworben werden, Ulrich Kattner hat eine Internet-Seite für den Jahrmarkt 2015 gestaltet, und auch via Facebook soll für die Veranstaltung vom 17. bis 21. Juli geworben werden. Der Jahrmarktstrubel beginnt am 17. Juli um 16 Uhr. Schulz kündigt an: „Die Eröffnungsfeier wird wie in den vergangenen Jahren stattfinden.“ Mit einem Emfpang für Gäste, dem historischen Einläuten von der Rathaustreppe aus und Luftballons, die in den Himmel steigen. Fünf Tage lang wird gefeiert, dazu gehört weiterhin der Seniorennachmittag ebenso wie der Familien-Dienstag und als Höhepunkt das Brillantfeuerwerk am Jahrmarktsmontag.

Insgesamt bedeute der neue Termin ein Anstoß, den Markt interessanter zu machen – keine Wiederbelebung, sondern eine Fortführung mit Veränderungen. Und die habe es immer gegeben. „Wir werden versuchen, optimal etwas daraus zu machen.“ Dass dieser Weg richtig eingeschlagen ist, davon sind Bürgermeister Schulz und Marktmeister Moltzau überzeugt – und mit ihnen die Mehrheit der Ratsversammlung. Und, so Manfred Moltzau: „Dass wir gut liegen mit dem neuen Termin, das sieht man ja an den Bewerbungen.“

 

zur Startseite

von
erstellt am 12.Mär.2015 | 09:02 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen