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Norddeutsche Rundschau

12. Dezember 2017 | 23:24 Uhr

Freisprechung : Der beste Tischler ist eine Frau

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

In Heide wurden die Gesellen freigesprochen – Johanna Klein, einzige Frau neben zwölf Männern, fertigte das schönste Gesellenstück. Obermeister Torsten Stabenow lobte: „Alles, was wir leisten, das kann sich sehen lassen.“

shz.de von
erstellt am 04.Sep.2013 | 04:53 Uhr

Dithmarschens bester Tischler ist eine Frau. Johanna Klein, gemeinsam mit zwölf männlichen Kollegen freigesprochen zum Tischlergesellen, räumte neben dem Preis als Prüfungsbeste auch den für das schönste Gesellenstück mit ihrer hängenden Anrichte ab. Zudem wird sie die Dithmarscher Innung als Innungsbeste beim anstehenden Landeswettbewb vertreten.

Bereits zum dritten mal fand die Freisprechung im Heider Westküstenklinikum statt, in dessen Foyer auch die Gesellenstücke, allesamt hochwertige Möbel, ausgestellt wurden. Die Arbeiten vermittelten einen Eindruck von der hohen Kunstfertigkeit des Dithmarscher Tischlernachwuchses. „Alles was wir leisten, das kann sich sehen lassen. So sieht es aus, wenn ein Lehrling nach drei Jahren seine Prüfung macht“, sagte Obermeister Torsten Stabenow (48), der die ehemaligen Lehrlinge freisprach und gemeinsam mit Lehrer Björn Siefke die Gesellenbriefe an Johanna Klein, Dennis Knebel, Lasse Arbeiter, Dennis Bluschies, Tobias Hinz, Clemens Kalthofen, Arne Gerd Klostermann, Danny Nabert, Roland Rachut, Sebastian Schmidt, Marcel Schmolewski, René van der Vaar, Mike-Ole Vollstedt und Ole Vollquardsen aushändigte. Zweitbester des Jahrgangs 2013 wurde Lasse Arbeiter, Dritter Dennis Bluschies, der zugleich den dritten Platz bei den formschönsten Stücken mit seinem Küchenblock belegte. Das zweitschönste Gesellenstück, einen Anrichte, baute Danny Nabert.

,,Geht hinaus ins Leben und füllt es mit schöner Handwerkskunst“, gab Stadtrat Manfred Will den frisch gebackenen Gesellen mit auf den Weg. Um eine fachgerechte Arbeit zu finden, werden viele über die engen Kreisgrenzen hinausblicken müssen.

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