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Denkmalschutz - Gemeinde verschiebt Abstimmung

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erstellt am 13.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Kollmar | Weiterhin ist unklar, ob in Bielenberg Parkplätze geschaffen werden können. Wie berichtet, will die Gemeinde dort bauen. "Wir haben die Nachricht erhalten, dass das alte Bauernhaus, das wir für diesen Zweck abreißen wollen, in das Denkmalschutzbuch eingetragen werden soll. Dies ist bis heute allerdings noch nicht geschehen", sagte Ausschussvorsitzender Ernst-Hermann Greve in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses. "Wir wollen jetzt seitens der Gemeinde noch keine Fakten schaffen. Erst wenn die Entscheidung über einen möglichen Denkmalschutz steht, werden wir das Thema erneut beraten."

Die Entscheidung, ob der bereits gefasste Planaufstellungsbeschluss der Gemeinde für das Grundstück Bielenberg 8-10, auf dem Parkflächen und Wohnbaugebiet vorgesehen sind, aufgehoben werden soll, wurde deshalb in der Sitzung von der Tagesordnung genommen.

Ein weiterer Punkt war die Sanierung von Gemeindestraßen. Die Ausschussmitglieder beschlossen, dass der 2,4 Kilometer lange Kehrweg mit einer neuen Asphaltdecke ausgestattet werden soll. "Hier gibt es zahlreiche Risse und Versackungen", sagte Greve, der zusammen mit Vertretern des Wegeunterhaltungsverbandes die Straße begutachtet hatte. Die Kostenschätzung für diese Maßnahme beläuft sich auf über 200 000 Euro, wobei der Anteil der Gemeinde bei zirka 120 000 Euro liegt. Der Selkweg und die Grüne Straße sollen nach Ansicht des Ausschusses zunächst einmal einfach saniert werden, indem die ausgefahrenen Löcher in der wassergebundenen Schicht aufgefüllt werden.

Einem Antrag auf weiterreichende Ausleuchtung des Kollmaraner Hafengebietes stimmten die Kommunalpolitiker nicht zu. Sie sind der Ansicht, dass die jetzt vorhandenen Lampen ausreichend sind. Die Antragsteller könnten bei ihren Verkaufsständen selbst Lampen installieren.

Die Erneuerung der Dachfenster im Kindergarten und die Sanierung der Zufahrt wurden in Auftrag gegeben und soll noch in diesem Sommer vollzogen werden. Rund 15 000 Euro bewilligten die Ausschussmitglieder für die Beschaffung von Ersatzpumpen für die Schmutzwasserpumpwerke.

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