Kastanien-Abholzung : Den Rest übernimmt großes Gerät

Gerät fürs Grobe: die ferngesteuerte Stubbenfräse.
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Gerät fürs Grobe: die ferngesteuerte Stubbenfräse.

In Burg mussten 23 erkrankte Bäume entfernt werden. Zum Schluss rückt schweres Gerät an, um Äste zu häckseln und Stubben zu beseitigen.

shz.de von
25. Januar 2015, 16:07 Uhr

Viele Bürger ärgerten sich, das sie von dem Holz der 23 in der Bahnhofstraße gefällten Kastanien nicht profitieren sollten. Die gute Nachricht: Jetzt kommen die Burger doch noch zum Zuge. Firma Volkmann, die am Donnerstag mit einem riesigen Schredder sämtliches Holz bis 50 Zentimeter Stärke binnen weniger Stunden zu zwei Lkw-Ladungen von insgesamt 150 Kubikmeter Volumen verarbeitete, legt keinen Wert auf die Stämme. Das Schreddergut ging nach Apenrade/Dänemark in ein Biokraftwerk. Thomas Kath, vor Ort Chef der den Fällauftrag ausführenden Firma Kath und Söhne aus Hamdorf, entschied sich daraufhin am gestrigen Freitag zum freihändigen Verkauf der Stämme. ,,Innerhalb Burgs liefere ich frei Haus", sagte Kath, der bis Montag mit dem Auftrag fertig sein und die Bahnhofstraße besenrein verlassen will. Der Preis für das Holz ist Verhandlungssache. Genau eine Woche hätte Firma Kath dann benötigt für Fällen, Schreddern, Stubbenfräsen und Bodenaustausch. Damit steht der Neuanpflanzung von Berg-Ahorn nichts mehr im Wege. Gestern wurden die Stubben gefräst, und es wurde mit Hilfe des Bauhofes aufgeräumt. Zudem begann Kath mit dem Stammverkauf. Am Montag werden die Stubbenlöcher mit Mutterboden verfüllt.

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