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Schneller AUSbau : Debatte um A 20 mit Staatssekretär Ferlemann

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Verein „Neue Wege für Schleswig-Holstein“ kämpft weiter für einen schnellen Ausbau der A 20 aufmerksam machen. Er sucht jetzt Unterstützung im Bundesverkehrsministers. Zur Podiumsdiskussion wird Staatssekretär Enak Ferlemann eingeladen.

Auch während des Bundestagswahlkampfes wollen die Initiatoren auf die Ziele des Vereins „Neue Wege für Schleswig-Holstein“ aufmerksam machen. Sie suchen insbesondere die Unterstützung des Bundesverkehrsministers, da der Bund die Hauptlast beim Bau der Bundesstraßen und Autobahnen trägt. Der Verein hat deshalb Staatssekretär Enak Ferlemann aus dem Bundesverkehrsministerium nach Itzehoe eingeladen, um mehr Druck zu machen und die Unterstützung des Bundes einzufordern. Der Staatssekretär hat zugesagt. Am Dienstag, 27. August, 19.30 Uhr, findet im ISiT-Institut in Itzehoe, Fraunhoferstraße 1, eine öffentliche Veranstaltung zur weiteren Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur in Schleswig-Holstein statt.

Vereinsvorsitzender Rainer Bruns: „Über 6000 Bürger des Landes haben in den letzten Monaten die Unterschriftenaktion der Volksinitiative für eine bessere Verkehrsinfrastruktur und zum schnellen Planungsabschluss und Baubeginn der A 20 unterschrieben. Wir sind froh über die Zusage des Staatssekretärs. Er hat sich in letzter Zeit positiv zu einem Baubeginn der Elbquerung geäußert. Mit uns hält er deren Baubeginn schon 2014 für möglich. Wir wollen eine Fertigstellung der A 20 bis Niedersachsen in den nächsten fünf Jahren.“ Das setze einen schnellen Planungsabschluss voraus. Die Landesregierung müsse umsteuern. „Es geht nicht, dass weiter im Schneckentempo geplant, Personal abgebaut und an der A 7 mit dem Bau Schluss gemacht wird! Es ist falsch, bald mit der Verbreiterung der A7 anzufangen, solange die Alternative A 20 nicht zur Verfügung steht. Die Verantwortlichen in Kiel müssen mehr Ehrgeiz und Kreativität walten lassen und Erfolgswillen zeigen. Sie müssen die Planungsmittel aufstocken und Fremdfirmen einsetzen.“ Bis Mitte des Jahres könne die gesamte Planung der Bauabschnitte der A 20 im Land – bei entsprechendem politischen Willen – abgeschlossen werden. „Zusatzmittel des Bundes, EU-Mittel müssen nur abgerufen werden“, so Rainer Bruns abschließend.

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erstellt am 23.Aug.2013 | 15:25 Uhr

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