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Wilster: : Dauerbrenner Schwerlastverkehr und Krähenplage

vom
Aus der Redaktion der Wilsterschen Zeitung

Dethlefs: Auf der Suche nach einem Konzept enden unzählige Gespräche immer wieder in Hilflosigkeit.

von
erstellt am 03.Apr.2014 | 05:00 Uhr

Ebenso wie bei der Stadt gibt es auch bei den Stadtwerken seit Jahren eine Unterdeckung im Wirtschaftsplan – so auch für 2014, allerdings „mit leichter Tendenz zur Besserung“. Auch darauf ging CDU-Fraktionschef Mark Dethlefs (Foto) in seinem Fraktionsbericht ein. Das erklärte Ziel der Wilsteraner CDU: „Wir müssen in den nächsten Jahren den Wirtschaftsplan der Stadtwerke ausgeglichen gestalten – und das ohne Serviceverlust für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger.“ Dafür müsse die Einstellung „das muss alles so bleiben wie es ist“ endlich einmal konsequent aufgegeben werden. Dafür hält Mark Dethlefs eine „Einigung mit unseren Mitstreitern am Ratstisch“ mittlerweile für möglich.

Glück gehabt habe die Stadt, dass sie den Bau der Fußgängerbrücke über die Bahn als vorgezogene Maßnahme aus Mitteln der Städtebauförderung habe realisieren können. Als zweite Maßnahme arbeite man jetzt an der Umsetzung der Sanierung von Wilstermarsch-Stadion und Umfeld. Danach sollen der Sportplatz Büttel und der Umzug des Jugendzentrums vom Bischofer Deich ins Schulzentrum folgen. Die Fördermittel seien zwar in beantragter Höhe bereitgestellt worden. „Bei der Umsetzung tun sich aber die übergeordneten Stellen schwerer als erwartet.“

Mark Dethlefs befürchtet einen zeitlichen Engpass, da die Städtebauförderung schon 2016 auslaufen soll. Insgesamt werden durch die Städtebauförderung in Wilster Investitionen von drei Millionen Euro ausgelöst.

Dauerbrenner in der Stadt sind die Krähenplage im innerstädtischen Bereich sowie der Schwerlastverkehr durch die Stadt. „Hier sind wir auch nach nunmehr vier Jahren kein Stück vorangekommen“, bedauerte Dethlefs. Weder Kreis noch Land teilten die Sorgen der Stadt. Hier endeten unzählige Gespräche auf der Suche nach einem Konzept immer wieder in Hilflosigkeit.

Abschließend würdigte Dethlefs die Mitarbeit aller Fraktionsmitglieder bei den intensiven und ergebnisorientierten Diskussionen. Damit beweise die CDU, dass sie auch in der dritten Legislaturperiode mit ihrer Mehrheit am Ratstisch verantwortungsvoll zum Wohle der Wilsteraner Bürger umzugehen wisse.

Verwundert habe ihn jedoch die Aussage eines SPD-Ratsherrn „In der CDU wisse man wohl nicht, wie Demokratie geht“. Dethlefs konterte: „Wer sich am Wahlabend im Wahllokal das Wahlbezirks III nach Auszählung der Stimmen als Wahlsieger feiert und dieses gegenüber seinem Mitbewerber mit den Worten ,Nun bekommt ihr euren neuen Sportplatz nicht!‘ zum Ausdruck bringt, hätte wesentlich besser daran getan, sich in dem relevanten Bauausschuss vertreten zu lassen, als unentwegt erbärmlichen Blödsinn von sich zu geben. Was das mit Demokratieverständnis zu tun hat, erschließt sich mir nicht. Vielleicht war es ja auch nur der Frust, demokratisch die Wahl verloren zu haben.“

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