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Jugendfeuerwehren : „Das sind die wichtigsten Säulen der Zukunftssicherung“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Jugendfeuerwehren sind die größten Jugendverbände in Deutschland – ihren Stellenwert unterstrichen auch die Redner bei der Versammlung im Kreis Steinburg.

Jugendfeuerwehren, die aus der Mitte der Gesellschaft hervorgehen, sind mit mehr als 250  000 Mitgliedern einer der größten Jugendverbände in Deutschland. Das stellte Steinburgs Kreispräsident Peter Labendowicz auf der Versammlung der Kreisjugendfeuerwehr in Breitenburg-Nordoe fest. Zugleich wies Labendowicz auf die Bedeutung der Aktiven in den Einsatzabteilung als „das Zugpferd für die Jugend“ hin. „Ihre Präsenz im Kreis, in der Stadt und auf dem Land, die ständige Einsatzbereitschaft und ihr Mut machen sie zu pflichtbewussten und engagierten Vorbildern für den Feuerwehrnachwuchs.“

Als Kreispräsident, so fuhr Peter Labendowicz fort, sei er sehr froh und dankbar darüber, dass sich so viele junge Leute den freiwilligen Feuerwehren anschließen. „In der Feuerwehr zu sein, heißt Bereitschaft zu zeigen, sich einer Ausbildung zu stellen und Kameradschaft zu pflegen“, zählte er auf. Den Jugendlichen würden in den Feuerwehren Werte vermittelt wie Teamfähigkeit, Kameradschaft, Pflichtbewusstsein und Einsatzbereitschaft für die Allgemeinheit.

Zu Beginn der Versammlung hatte der Brokdorfer Olaf Nagel als Kreisjugendfeuerwehrwart 53 von 60 wahlberechtigten Delegierten aus 25 Jugendfeuerwehren begrüßt. Die größte ist die Jugendwehr Amt Breitenburg mit 53 Mitgliedern, die kleinste die Jugendwehr Rethwisch mit sieben Jungen und Mädchen. Die ersten Kinderfeuerwehren mit Fünf- bis Neunjährigen werden in Wacken mit 18 und in Heiligenstedten mit 23 Kindern von Nadine Junge und Birte Solterbeck geleitet. In der Mitgliederentwicklung auf Kreisebene gab es 2014 einen leichten Aufschwung von 579 auf 587 Jugendliche.

Olaf Nagel berichtete über die Aktivitäten des vergangenen Jahres mit einem Themenseminar, Itzehoer Kindertag, Pfingstzeltlager in Lägerdorf, Kreiszeltlager in Kiel-Falckenstein, Feuerwehrmarsch in Lägerdorf, Landesjugendfeuerwehrtag und Gemeinschaftsübung.

Als neuen FSJ-ler (Freiwilliges soziales Jahr) stellte er Daniel Meinicke vor, während er dessen Vorgänger Sven Winter ein großes Lob für die geleistete Arbeit aussprach. Ohne FSJ-ler sei die Jugendarbeit nicht in dieser herausragenden Weise möglich gewesen, sagte Nagel.

In einem Grußwort bezeichnete der stellvertretende Kreiswehrführer Timo Plath aus Wrist die Jugendfeuerwehren als „die wichtigste Säule unserer Zukunftssicherung“. Er würdigte vor allem „die tolle Arbeit im Vorstand und Jugendfeuerwehrausschuss“.

Zügig und problemlos wurden die anstehenden Wahlen abgewickelt. Neuer Fachbereichsleiter Wettbewerbe wurde Hans-Jürgen Koch aus Lägerdorf. Er ist Nachfolger von Kyle Hansen, der sich aus beruflichen Gründen nicht wieder zur Wahl stellte. Als Fachbereichsleiterin Lehrgangswesen wurde Yvonne Dreilich wiedergewählt. Als neue Sprecher des Jugendforums stellten sich die beiden 15-jährigen Viktoria Westphal aus Glückstadt und Tom Springer aus Lägerdorf persönlich vor – überaus überzeugend: Tom Springer schloss mit den Worten „Noch Fragen?“ Die nächste Kassenprüfung übernimmt die Jugendfeuerwehr Itzehoe, sechs weitere Delegierte für die Landesjugendfeuerwehrversammlung am 28. März in Grömitz entsendet neben Olaf Nagel die Jugendfeuerwehr St. Margarethen.

Den Abschluss der Hauptversammlung bildeten Ehrungen und Beförderungen. So beförderte Olaf Nagel die Glückstädter Jugendfeuerwehrwartin Veronika Westphal zur Hauptlöschmeisterin. Als bisherige Jugendforumssprecher verabschiedete er Nina Zühlke und Tom Labusch, ehe der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart Uwe Ehlers das Schlusswort sprach.

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