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Itzehoer Woche : „Das Beste kommt zum Schluss“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Tausende feiern Weinfest zum Ende der Itzehoer Woche – unter ihnen auch Gäste aus den Partnerstädten.

„Zur Itzehoer Woche hat Itzehoe wirklich etwas zu bieten.“ Und weil das so ist, laden Renate Wilms-Marzisch und ihre Mitstreiter vom Partnerschaftsverein gern Gäste aus den befreundeten Städten ein. Diese nehmen das Angebot gern an: Wieder feierten Besucher aus den Partnerstädten La Couronne in Frankreich, Cirencester in England und Malchin in Mecklenburg-Vorpommern mit.

Gerade der Besuch der Franzosen habe Tradition, sagte Renate Wilms-Marzisch. „In den letzten Jahren haben französische Gäste auch eigenen Wein angeboten, diese Jahr helfen einige am Stand des Partnerschaftsvereins.“ Diese Gäste seien eine besondere Bereicherung für das Weinfest, meinte Bürgervorsteher Heinz Köhnke: „Bei dem Fest zeigt sich unsere Verbundenheit, und man überwindet die Sprachschwierigkeiten auch viel leichter.“ Für die Besucher ist die Veranstaltung eine besondere Attraktion. „Wir waren jetzt zum dritten Mal beim Weinfest, und es ist immer sehr angenehm“, sagte Marie-Claude Vincent. Ihr Mann Francis hob besonders die schöne Stimmung hervor – in La Couronne gebe es kein solches Fest.

Mit dem französischen Ehepaar besichtigte Keith Watson aus Cirencester die Stadt, auch er fühlte sich in Itzehoe und beim Weinfest wohl: „Die Freundlichkeit hier ist wundervoll.“ Zum Weinfest sei die Stadt wie eine „Straßenkreuzung Europas, wo sich Menschen aus Frankreich, England und Deutschland treffen.“

Da konnte Andrea Behm nur zustimmen, die mit ihrem Mann Dirk Behm und Freunden unterwegs war: „Wir treffen auf dem Weinfest immer wieder Bekannte, aber auch neue Leute, das gefällt uns total gut.“ Gefeiert werde dann mit „Open End“, obwohl es in diesem Jahr keinen Shuttlebus Richtung Looft gab.

Beste Stimmung bei jeder Menge Live-Musik herrschte an allen Brennpunkten, ob auf dem Wochenmarktplatz, in der Salz- und Breiten Straße oder auf dem Berliner Platz. Im Rathaus-Innenhof zeigten Schüler der Tanzschule Kathrin Giesen ihr Können. Dazu gehörten Svea Meier und Bente Warstat, die danach natürlich nicht nach Hause gingen. „Wir wollen auf jeden Fall bis zum Ende bleiben“, sagte Bente Warstat. Ganz die Meinung von Svea Meier: „Es ist richtig was los in Itzehoe, das sollte es öfter geben.“

Keith Watson erlebte Itzehoe von seiner besten Seite – „die schönste deutsche Stadt, die ich kenne“. Kein Wunder, dass Bürgermeister Andreas Koeppen und Bürgervorsteher Heinz Köhnke das genau so sahen. Mit dem Weinfest fand die Itzehoer Woche ein fulminantes Ende, was für Heinz Köhnke fast selbstverständlich ist. Denn: „Das Beste kommt zum Schluss.“

Positives kam auch von der Polizei: Bis auf kleinere Streitigkeiten, so hieß es gestern auf Nachfrage, verlief das Fest ruhig. Allerdings mit einer Ausnahme: Eine Anzeige wegen sexueller Belästigung wurde aufgenommen.

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erstellt am 29.Mai.2017 | 05:00 Uhr

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