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Norddeutsche Rundschau

17. Oktober 2017 | 21:00 Uhr

Interview : Danke sagen macht Sinn

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Das Landeserntedankfest wird am 5. Oktober in Glückstadt gefeiert. Mit dabei sein werden Bischof Gothart Magaard und Landwirtschaftsminister Robert Habeck.

von
erstellt am 13.Sep.2014 | 16:00 Uhr

Das Landeserntedankfest findet Sonntag, 5. Oktober unter dem Motto „Genug für alle!“ in Glückstadt statt. Pastor Stefan Egenberger organisiert zusammen mit vielen Ehrenamtlichen das Fest. Im Interview gibt er einen Vorgeschmack auf die Veranstaltung.

 

Ist ein Erntedankfest überhaupt noch zeitgemäß?

Das glaube ich schon. Ernährung ist immer ein wichtiges Thema. Wir sollten dankbar sein für das, was wir haben. Wenn wir uns in der Welt umschauen, gibt es genug Regionen, wo es am Nötigsten fehlt. In der Landwirtschaft spielen Klima und Wetter – also Sachen, die man nicht in der Hand hat – eine Rolle. Darüber hinaus hat das Fest eine andere Dimension: Auch im Leben gibt es Sachen, die man nicht in der Hand hat und die am Ende gelingen. Dafür zu danken, das macht Sinn.

 

Wie kam es dazu, dass das Fest in Glückstadt stattfindet?

Das Landeserntedankfest findet jedes Jahr an einem anderen Ort in Schleswig-Holstein statt. Dieses Mal hat sich der Kreisbauernverband sehr dafür eingesetzt, dass es hier in der Region stattfindet.

 

Wie wird das Programm des Landeserntedankfests aussehen?

Um 10 Uhr gibt es einen Umzug durch die Stadt. Mit dabei sind Festwagen, der Spielmannszug, Kindergärten und andere Gruppen. Die Landjugend bereitet eine Erntekrone vor. Um 11 Uhr feiern wir einen ökumenischen Gottesdienst in der Kirche mit Bischof Gothart Magaard, bei dem auch Landwirtschaftsminister Robert Habeck dabei sein wird. Von 12.30 bis 17 Uhr gibt es ein Bühnenprogramm auf dem Marktplatz.

 

Inwiefern haben regionale Gruppen die Möglichkeit, sich zu präsentieren?

Wirt haben in der Region alle Beteiligten eingeladen. Ganz viele Verbände möchten etwas zu dem Fest beitragen, zum Beispiel die DLRG, der Reitverein, die Musikschule und der Sportverein ETSV.

 

Gibt es weitere Besonderheiten?

Das Fest wird in diesem Jahr erstmals ökumenisch gefeiert. Die katholische Gemeinde hat sofort signalisiert, dass sie sich beteiligen möchte. Wir fanden die Idee toll. Der katholische Diözesanadministrator Ansgar Thim feiert den Gottesdienst mit. Das entspricht dem Geist in Glückstadt und der Umgebung, dass alle an einem Strang ziehen.

 

Was wird Ihr persönlicher Beitrag sein?

Ganz viel Organisation und Koordination. Bei der Veranstaltung werde ich die Begrüßung halten und dann versuchen, den Gesamtüberblick zu behalten.

 

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