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Chemieunternehmen : Covestro investiert in Standort Brunsbüttel

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Die Produktionskapazität für die Schaumstoff-Komponente MDI soll erweitert werden. Dafür investiert das Chemieunternehmen 165 Millionen Euro.

shz.de von
erstellt am 23.Jun.2016 | 17:48 Uhr

Brunsbüttel/Leverkusen | Der Werkstoffhersteller Covestro (ehemals Bayer) treibt den Umbau seiner Produktion in Brunsbüttel voran und investiert dafür einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, hat der Vorstand jetzt offiziell genehmigt, die Produktionskapazität für die Schaumstoff-Komponente MDI zu erweitern. Dafür soll eine stillgelegte Anlage für ein Vorprodukt auf die Produktion von MDI umgestellt werden, das zur Herstellung von Polyurethan-Hartschaum benötigt wird. Dieser Stoff wird vor allem für eine effiziente Wärmedämmung von Gebäuden und in der gesamten Kühlkette eingesetzt.

Insgesamt ist laut Covestro in Brunsbüttel etwa eine Verdoppelung der Produktionskapazität auf rund 400.000 Tonnen MDI im Jahr vorgesehen. Der neue Anlagenkomplex soll Ende 2018 in Betrieb genommen werden.

„Der geplante MDI-Anlagenkomplex ist ein Meilenstein hinsichtlich Energieeffizienz, Umweltverträglichkeit und Produktivität und erfüllt höchste Sicherheitsstandards“, sagte Standort- und Produktionsleiter Steffen Kühling. Das Projekt sei auch ein eindeutiges Bekenntnis zum Standort Brunsbüttel und helfe, Arbeitsplätze im Betrieb und in der Region zu sichern. Während der Umbaumaßnahmen sollen zusätzlich rund 300 Mitarbeiter von Dienstleistern vor Ort beschäftigt sein.

Von einer guten Nachricht für die Westküste und das ganze Land sowie von einem großen Vetrauensbeweis für den Industriestandort Brunsbüttel sprach Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD).

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