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Norddeutsche Rundschau

21. August 2017 | 09:13 Uhr

Christian Boldt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Christian Boldt engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich als Heimatforscher. Als die ehemaligen Herausgeber des Steinburger Jahrbuches aufhörten, fragten sie den 40-Jährigen, ob er das Werk fortführen würde, und Boldt sagte sofort zu: „Das Steinburger Jahrbuch schließt seit vielen Jahren wichtige Lücken in der geschichtlichen Überlieferung des Kreises. Es ist wichtig, dies fortzuführen.“ Seither ist der Kulturwissenschaftler Mitherausgeber. Viele Stunden arbeitet er ehrenamtlich, damit dieses Buch jährlich erscheinen kann. Und nicht nur das. Über sechs Jahre half er unentgeltlich viele Stunden im Glückstädter Detlefsen-Museum mit.

Dass ihm die Heimatforschung sehr am Herzen liegt, erfahren auch immer wieder die Mitglieder der Detlefsen-Gesellschaft. In dem Verein, der sich um die regionale Geschichte kümmert, ist er mit Abstand der Jüngste – und zugleich der Vorsitzende. In dieser Funktion organisierte Boldt auch einen Vortrags-Zyklus zur Festungsgeschichte, zu dem Hunderte von Zuhörern kamen.

„Ich sehe meine Nominierung als Würdigung für alle, die sich bisher für die Heimatforschung engagiert haben“, freut sich der gebürtige Borsflether. „Ich führe das fort, was andere 100 Jahre vor mir begonnen haben.“ Dies sei die Erforschung der Geschichte von Glückstadt und den Elbmarschen. Er will das historische Erbe den Menschen zugänglich machen und bewahren.

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erstellt am 02.Nov.2015 | 12:01 Uhr

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