Charly Schreckschuss Band liefert knackigen Blues ab

Bewies, dass Blues auch op Platt funktioniert: Rainer Beutin.
Bewies, dass Blues auch op Platt funktioniert: Rainer Beutin.

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07. November 2018, 10:43 Uhr

Vor einer kleinen, aber feinen Kulisse von knapp 60 Besuchern trat das Urgestein der deutschen Rockmusik, Rainer Beutin, mit seiner Charly Schreckschuss Band in der Ulmenhofschule beim Kellinghusener Kulturverein „Pep“ auf – und rockte wie eh und je.

Seit dem Sommer ist Beutin anlässlich seines 40-jährigen Bühnenjubiläums auf Tour. In Kellinghusen stellte er vor allem sein aktuelles Album „Was Nun – Was Tun“ vor. Zu Klassikern wie dem „Geheimratsecken-Blues“ gab er musikalisch „Sommersalat“, „Kaninchen in Weinsoße“ und „Gedeckte Apfeltorte“ aus, was er in seinem typischen, gitarrenbetonten Sound mal rau und mal sanft auf die Bühne brachte. Vor allem aber demonstrierte der Bluesrocker in einigen seiner Songs wie „Born wo de Wind herkümmt“ oder „Tosam“, dass Blues eine universale Sprache ist und auch auf Plattdeutsch zeitgemäß ist und zeitlos bestens funktioniert.

So gab es Rhythm’n’Blues und Blues-Rock in seinen Spielarten: die Rhythmusfraktion knackig, die beiden Gitarristen Eiko Krämer und Manne Kraski gut drauf und Charly gut bei Stimme, wurde fast eineinhalb Stunden lang das Haus gerockt.

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