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Sportlich : CDU will Olympiade an den Kanal holen

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Wettkämpfe in Brunsbüttel / Ganze Region könnte profitieren

Beim ersten Hinhören denkt man an einen verspäteten Aprilscherz. Aber die Brunsbütteler Christdemokraten meinen es ernst: Für die nächste Hauptausschusssitzung am kommenden Mittwoch haben sie einen Antrag eingebracht, mit dem sie Olympia 2024 auch in die Schleusenstadt holen wollen. Ihren Antrag stellten CDU-Fraktionsvorsitzender Peter Hollmann (Foto) sowie seine Fraktionskollegen Andreas Wohlert und Michael Kunkowski in einem Pressegespräch vor. „Das war beileibe keine Idee aus einer Bierlaune heraus“, unterstrich Andreas Wohlert die Ernsthaftigkeit des CDU-Antrags.

Darin heißt es: „Die Stadt Brunsbüttel begrüßt die Bewerbung der Freien und Hansestadt Hamburg um die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2024 in der Metropolregion Hamburg und ist bereit, die Bewerbung im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv zu unterstützen. Die Stadt Brunsbüttel ist bereit, an der Umsetzung der Olympischen Sommerspiele 2024 in der Metropolregion Hamburg mitzuwirken. Insbesondere ist die Stadt Brunsbüttel auch bereit, im Stadtgebiet einzelne olympische Wettkämpfe austragen zu lassen.“

Von der Einbeziehung der Stadt Brunsbüttel in die Olympia-Region Hamburg verspricht sich Fraktionschef Peter Hollmann eine positive Ausstrahlung auf die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, die Ausweisung von Liegeplätzen für Hotelschiffe und auch einzelne Wettkampfstätten.

„Eine Ruderstrecke auf dem Nord-Ostsee-Kanal“ liegt hier vor der Haustür“, bietet Peter Hollmann an. „Wir sind zu allen Schandtaten bereit“, möchte Andreas Wohlert alle Möglichkeiten geprüft sehen. Er selbst hat Olympia in Sidney erlebt, wo das olympische Dorf 90 Kilometer aus der Stadt heraus angelegt worden sei. „Brunsbüttel liegt nur 70 Kilometer von Hamburg entfernt“, rechnete Wohlert vor. Brunsbüttel sei ein wichtiger Standort in der Metropolregion Hamburg.

Olympia könne auch ausstrahlen auf den Bau der Elbquerung bei Glückstadt. Sie sei wichtig, um Verkehrsströme aus Frankreich, den Beneluxstaaten und aus England aufnehmen zu können. Peter Hollmann erinnerte in diesem Zusammenhang an die Expo in Hannover, die der gesamten Region einen großen Schub verliehen habe.

Die CDU Brunsbüttel verspricht sich von der Ausrichtung Olympischer Sommerspiele in der Metropolregion Hamburg „einen Quantensprung in der Standortattraktivität und in der wirtschaftlichen Entwicklung der ganzen Metropolregion“. Neben der Elbquerung im Zuge der A 20 würden der Ausbau der B 5 als mindestens dreispurige Schnellstraße bis Brunsbüttel, eine weitere zusätzliche Elbquerung von Brunsbüttel nach Niedersachsen, eine Reaktivierung des Bahnverkehrs und der Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals eine Initialzündung erfahren.

Darüber hinaus werden die anschließenden paraolympischen Spiele im CDU-Antrag berücksichtigt: „Auch hierfür sollte sich die Stadt Brunsbüttel mit Nachdruck engagieren.“

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erstellt am 26.Sep.2014 | 16:34 Uhr

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