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Norddeutsche Rundschau

19. Dezember 2017 | 00:06 Uhr

Nachteinsatz : Carport brennt ab

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Holzhaus war nicht mehr zu retten, Feuerwehr Kellinghusen sichert Nachbargebäude.

Das Carport war nicht mehr zu halten – doch die Nachbargebäude konnte die Wehr in einem nächtlichen Einsatz gestern retten. Kurz nach 1.30 Uhr musste die Freiwillige Feuerwehr Kellinghusen zu einem Carport-Brand in die Straße Maikuhle ausrücken. Bereits auf der Anfahrt war heller Feuerschein zu sehen. Vor Ort brannte ein größerer Holzschuppen in voller Ausdehnung. Die Hitze hatte bereits einen benachbarten, gleichgroßen Anbau auf dem Nachbargrundstück im Dachbereich in Brand gesetzt. Bei nahezu Windstille stiegen die Flammen und der Rauch zum Glück senkrecht auf, so dass die beiden benachbarten Wohnblöcke nicht in unmittelbarer Gefahr waren. Zu Beginn waren die Benzintanks und Kanister von Kleinmaschinen in der Hitze explodiert und fachten das Feuer intensiver an.

Mit dem Einsatz von zwei C-Rohren und Wasser aus den beiden Tanklöschfahrzeugen konnte das Feuer mit mehreren Atemschutztrupps sofort umfassend bekämpft werden. Eine Schlauchleitung wurde zum nächsten Hydranten gelegt, um die Löschwasserversorgung sicher zu stellen. So konnte der Brand schnell gelöscht werden. Die in fünf Meter Entfernung stehenden Autos auf dem Parkplatz und die Balkone der Wohnungen blieben trotz der enormen Hitzestrahlung von Schäden verschont. Der Schuppen, in dem das Feuer im Bereich der dort lagernden Müllbehälter ausbrach, wurde durch das Feuer total vernichtet. Gartengeräte, Rasenmäher und andere Geräte, wurden ein Raub der Flammen.

Im benachbarten Holzschuppen konnten durch die Besitzer zwei Motorräder, Kompressoren und in unmittelbarer Nähe stehende Autos gerettet werden, so dass dort nur ein Teil des Daches in Mitleidenschaft gezogen wurde. Nach zweieinhalb Stunden konnten die mit vier Fahrzeugen ausgerückten 30 Einsatzkräfte die abschließend mit Schaum abgedeckte Brandstelle verlassen.

Die Polizei hatte vor Ort die Ermittlungen aufgenommen, die später von den Brandermittler der Kripo fortgeführt wurden. Ursache und Schadenshöhe standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

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