zuwachs : Callcenter expandiert: 70 neue Jobs

Viele neue Kollegen für Mayleen Buck und Moira Wassenberg (sitzend von rechts) – das freut auch Standortleiterin Kirsten Möller und die Betriebsratsvorsitzende Kristina Krüger (hinten).
Viele neue Kollegen für Mayleen Buck und Moira Wassenberg (sitzend von rechts) – das freut auch Standortleiterin Kirsten Möller und die Betriebsratsvorsitzende Kristina Krüger (hinten).

Drei Aufträge ausgebaut, dazu ein neuer Kunde: D + S-Niederlassung am Itzehoer Hanseatenplatz wächst deutlich.

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19. Juli 2014, 16:00 Uhr

Die ersten Bewerber sitzen schon nervös auf dem Flur. Das Bild wird sich häufig wiederholen in den Räumen der D + S communication center Itzehoe GmbH am Hanseatenplatz. Denn eine Menge Stellen sind zu besetzen: Mit rund 70 neuen Mitarbeitern in Voll- oder Teilzeit für den telefonischen Kundenservice wird der Standort deutlich ausgebaut.

„Total toll“, freut sich Leiterin Kirsten Möller. Relativ lange sei die Niederlassung auf einem Stand von knapp 300 Angestellten geblieben. Jetzt konnten gleich alle drei großen Projekte ausgebaut werden: die Kundenbetreuung für die größte deutsche Privatbank, eine namhafte Versicherung und einen großen Energieversorger. Damit nicht genug: Neu sei eine Premium-Automarke hinzugekommen, sagt Kirsten Möller. Bei allen ist der Ansatz gleich: „Das Wichtigste, was ich euch geben kann, sind meine Kunden.“ Den vierfachen Zuschlag sieht sie als Bestätigung für die Belegschaft: „Es ist letztendlich ein Gemeinschaftsprodukt.“

3300 D+S-Mitarbeiter an neun Standorten bedienen „eigentlich alle Kommunikationswege“ bei mehr als 30 Millionen Kundenkontakten im Jahr. Das Itzehoer Callcenter gibt es seit bald 16 Jahren, und es unterscheidet sich von vielen anderen Niederlassungen des Unternehmens. So wird im Schwerpunkt von 8 bis 18 Uhr gearbeitet, am Wochenende gar nicht – „ganz untypisch“, sagt die Betriebsratsvorsitzende Kristina Krüger. Dass es sie und das Gremium überhaupt gibt, ist ebenfalls in der Branche nicht selbstverständlich. Auch der Zuschuss für den Betriebssport beim Sport-Club Itzehoe fördert das Arbeitsklima. Ausgebildet werden sowohl Servicefachkräfte (zwei Jahre) als auch Kaufleute für Dialogmarketing (drei Jahre).

Das Callcenter geht nicht auf Kunden zu, sondern nimmt nur deren Anrufe entgegen: „Wir machen ausschließlich Inbound“, sagt Kirsten Möller. Das betrifft auch die Hilfe für andere Standorte und Unterstützung für Firmen aus der Region, beispielsweise mit Sekretariatsservice: „Es gibt einen ganz engen Draht zwischen uns und den hiesigen Unternehmen. Diese sind für uns genauso wichtig.“

Für Bewerber (Infos: www.ds-cc.de) sind Erfahrungen im Kundenservice von Vorteil, auch Quereinstieg ist möglich. Schulungen gibt es für alle Mitarbeiter, für Neue ist die Einstiegsphase im gesamten Unternehmen einheitlich perfektioniert worden. Denn Kirsten Möller weiß: „Das erste Gespräch in einem neuen Projekt ist immer ein bisschen aufregend. Und für ganz neue Kollegen ist es nochmal ein bisschen aufregender.“

Genug Platz für 70 Neue ist auf den 2500 Quadratmetern auf drei Etagen. Im Zweifel werde wieder einmal umgeräumt, so die Standortleiterin. Schwierig genug: „Es darf nicht ein Call verloren gehen.“ Alle Projekte auf einmal und den Mitarbeiterbestand so auszubauen, sei eine Riesenfreude und eine große Herausforderung. Doch der Plan steht: „Es kann losgehen.“

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