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Technische Mängel : Busfahrt endet für Schulklasse in Verkehrskontrolle

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Für 37 Schüler und ihre zwei Lehrer war der Ausflug gestern abrupt zu Ende. Der Bus, mit dem sie unterwegs waren, wies gravierende Mängel auf. Die Polizei zog das Fahrzeug aus dem Verkehr.

Beamte des Polizei-Bezirksreviers Itzehoe zogen gestern Vormittag gegen 10 Uhr einen Omnibus aus dem Verkehr. Halter des Busses ist eine Firma aus Westfalen. An Bord waren der 61 Jahre alte Berufskraftfahrer aus Hamburg und 37 Schüler und zwei Lehrer einer norddeutschen Schule. Den Polizisten fiel der Bus auf der Bundesautobahn 23 im Bereich des Kreises Steinburg auf, weil sie Korrosionsschäden an der Karosse bemerkt hatten. Sie geleiteten das Fahrzeug auf den Parkplatz „Steinburg“. Bei der Kontrolle stellten die Beamten laut Polizeibericht diverse technische Mängel fest. Weil diese Mängel vor Ort nicht umfassend und beweissicher dokumentiert werden konnten, stellte die Verkehrspolizei den Bus sicher und schaltete in die weiteren Ermittlungen einen Kfz-Sachverständigen ein. Im Rahmen der weiteren Untersuchung stellte der Sachverständige eine Vielzahl von erheblichen Mängeln fest, durch die die Verkehrssicherheit des Busses beeinträchtigt war. Aus diesem Grunde untersagte die Polizei die Weiterfahrt an den Zielort – gestattet wurde lediglich die Fahrt bis zur nächsten Fachwerkstatt.

Kinder und Lehrer wurden um 14.15 Uhr von einem Ersatzbus aufgenommen und zum Zielort gebracht, der vom Kreis Steinburg aus etwa 150 Kilometer entfernt liegt. Während der Wartezeit versorgten Dritte die Schulklasse unentgeltlich mit Getränken und Kuchen. Der Bus soll Anfang August dieses Jahres durch einen Sachverständigen eine gültige Sicherheitsprüfung erhalten haben. Laut Polizeibericht wird gegen den Prüfer eine Strafanzeige gefertigt werden. Die Ermittlungen dauern an.

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erstellt am 23.Aug.2013 | 17:37 Uhr

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