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Norddeutsche Rundschau

13. Dezember 2017 | 22:18 Uhr

Vermarktung : Burg sucht neue Wege im Tourismus

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Eine Fachkraft für Tourismus gilt vorerst als entbehrlich, die vakante Stelle soll nicht neu besetzt werden. Bürgermeister Hermann Puck führt dafür auch finanzielle Gründe an.

von
erstellt am 17.Sep.2013 | 05:00 Uhr

Wie soll der Tourismus im Luftkurort zukünftig organisiert werden? Denn eine Tourismusfachkraft wird es nach dem Ausscheiden der bisherigen Stelleninhaberin Maren Hopmann vorerst nicht mehr geben. Dies war Thema einer Gesprächsrunde mit den am Tourismus in Burg Beteiligten.

Neben dem Touristik- und Kulturausschuss waren der Verein Handel, Handwerk und Gewerbe vertreten, ebenso wie Burg Natur (Wolfgang Arle) Waldmuseum (Ernst-Otto Pieper), Burger Museum (Peter Sommer) und die Kahnschiffergilde in Person von Marlies Steinhagen, welche die Fahrten auf der Burger Au organisiert.

Es gehe darum, ein Konzept zu entwickeln, betonte Bürgermeister Hermann Puck gegenüber unserer Zeitung. Dazu gehöre allerdings auch – zumindest bis auf weiteres – der Verzicht auf eine touristische Fachkraft, betonte Puck.

Grund: „Burg ist finanziell nicht auf Rosen gebettet.“ Das bisherige Tourist-Büro in der Bökelnburghalle ist damit geschlossen. Puck verweist darauf, dass Tourismus im Amtsgebiet in die Zuständigkeit des Amtsvorstehers falle. Im Verwaltungsbau am Holzmarkt fänden Urlauber auch weiterhin Ansprechpartner.

Nachdem Hopman aus gesundheitlichen Gründen ausgefallen war, hatte die Gemeinde kurzerhand die Krumstedterin Susanne Adam-Kschiwinski (50) angeheuert. Deren auf drei Monate befristeter Vertrag läuft jetzt aus. Die letzte große zu organisierende Veranstaltung war Puppenspieler Detlef Wutschik mit seiner Figur „Werner Momsen“.

Wie es im Burger Tourismus weitergehen soll, müssten weitere Gesprächsrunden zeigen, so Puck.

Anstatt neuer Ideen für Burgs touristische Entwicklung wurde mit der Entlassung Adam-Kschiwinskis Burg Tourismus-Büro geschlossen. Bei der Kulturveranstaltung am Freitag in der Bökelnburghalle mit Klappmaul Mommsen hatte die Krumstedterin ihren vorletzten Arbeitstag als Burgs Tourismusfachfrau. Gemeinsam mit Burgs Alt-Bürgermeisterin und amtierenden Vorsitzenden des Touristik- und Kulturausschusses Elke Goehlke-Kollhorst hatte Adam-Kschiwinki Dienst an der Kasse.

,,Aus finanziellen Gründen“ sei die Entlassung der Tourismusfachfrau erfolgt, so habe Bürgermeister Puck das überraschende Aus des Burger Tourismusbüros begründet, wie Elke Goehlke-Kollhorst mitteilte. ,,Ich persönlich bedaure diese Entscheidung des Bürgermeisters sehr, weil es eine hervorragende Zusammenarbeit mit Frau Adam-Kschiwinski war. Wir haben Hand in Hand zusammen gearbeitet, etwa bei dem Black and White Dinner, dem Weinfest und der Romantika“, sagte Goehlke-Kollhorst gegenüber unserer Zeitung.

Die Tourismusverantwortlichen im Luftkurort haben es offenbar nicht einfach. Adams Vorgängerin Maren Hopmann hatte gerade erst das handtuch geworfen, sie übernimmt das Stadtmarketing in Heide. jje

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