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Fest der Kulturen : Buntes Sommerfest – Internationalität ist Trumpf

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Eine bunte Vielfalt internationaler Kulturen – in Brunsbüttel feierten viele Nationalitäten wieder einmal gemeinsam.

Fern der Heimat ein leichtes Gefühl von zu Hause: Strahlender Sonnenschein, sommerliche Temperaturen gemischt mit landesspezifischen Klängen und kulinarischen Köstlichkeiten verschiedener Nationen versetzten am Sonnabend so manch einen Besucher des Fests der Kulturen ins Träumen von fernen Ländern. Bei dem einen oder anderen Gast weckten die Darbietungen und die Atmosphäre jedoch auch Erinnerungen und Sehnsüchte an die Heimat, die aus den unterschiedlichsten Gründen verlassen wurde – und dies nicht immer ganz freiwillig. Das dritte Jahr in Folge fand die Präsentation verschiedener Kulturen, organisiert vom Brunsbütteler Stadtmanagement und der Seemannsmission, in der Kanalstraße statt.

An zahlreichen Ständen konnten die Gäste einen kleinen Eindruck über die südamerikanische, südafrikanische, philippinische, afghanische, russische, thailändische und eritreische Kultur gewinnen und in Gesprächen mehr über die Länder und deren Menschen erfahren.

Gleichzeitig erhielten viele Neubrunsbütteler, die unter anderen als Asylbewerber in die Schleusenstadt kamen, einen Eindruck von der norddeutschen Mentalität und Lebensweise. So begeisterte Klaus Keck die Zuschauer mit seinem plattdeutschen Liedern ebenso wie die Bläserklasse des Brunsbütteler Gymnasiums oder die mexikanische Sängerin Rossy O. und die Band „Sal y Mango“ mit lateinamerikanischen Klängen.

„Wir sind begeistert! Mit solch einem Zuspruch hatten wir nicht gerechnet. Einige Stände waren binnen kürzester Zeit leer verkauft“, zeigte sich Janette Hass vom Brunsbütteler Stadtmanagement gleichermaßen erfreut, als auch erleichtert. Für das Organisationsteam entpuppte sich die kulturelle Vielfalt abermals als Herausforderung. „Die Herangehensweise an manche Dinge ist merklich unterschiedlich, was in keiner Weise negativ ist, jedoch vielleicht ein wenig gewöhnungsbedürftig.“ Typisch deutsche Gründlichkeit stieß hier und da auf südländische Gelassenheit. Akzeptanz und Toleranz auf allen Seiten brachten jedoch den gewünschten Erfolg in Form einer gelungenen Veranstaltung mit vielen Besuchern und dem Wunsch einer Fortsetzung.

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