zur Navigation springen

Museumsnacht : Buntes Programm im Museum und im dunklen Wald

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Abenteuer auf dem Waldspielplatz, Vorträge über Eulen und Feng Shui und Ritte durch den dunklen Wald – die Museumsnacht in Burg lockt mit buntem Programm.

shz.de von
erstellt am 27.Sep.2013 | 05:00 Uhr

Der große Laternelauf durch den nächtlichen Erholungswald bildete den gelungenen Abschluss der zwölften Burger Museumsnacht. Vor allem Familien zieht die Veranstaltung alle Jahre wieder an. Im Dunkeln auf Burgs größtem Spielplatz toben, das war auch dieses Mal wieder ein Abenteuer für die Kleinsten. Dabei hatten Organisator Wolfgang Arle (Vorsitzender von BurgNatur) und seine Helfer diesmal aus dem neuen Ladenfenster der ehemaligen Waldjugendhütte das Treiben auf dem Spielplatz bestens im Blick. Neu ist auch die Überdachung der Sitzgruppen neben der Hütte, wo die Besucher Getränke, Kaffee, Kuchen und Wurst vom Grill genossen. Im Aussichtsturm hielt Waldmuseumsleiter Ernst-Otto Pieper einen Vortrag über Eulen.

In der nahen Waldjugendhütte beriet auf Einladung von Waldkindergartenleiterin Jutta Märtin-Nöhring die Feng-Shui-Expertin Monika Lüthje aus Lohbarbek junge Eltern bei der optimalen Gestaltung des Kinderzimmers nach den Grundsätzen der Lehre. „Ihr Kind fühlt sich mit der richtigen Raumaufteilung, den richtigen Farben einfach wundervoll“, versprach die Fachfrau. Die richtigen Farben seien eher Pastelltöne als knallig. Im Übrigen gelte: auf jeden Fall ein Holzbett und weniger ist mehr, sprich, keine Überfrachtung des Kinderzimmers mit Spielzeug.

Im Zelt am Spielplatz wurden derweil Laternen gebastelt, während die Burger Waldjugend zu Stockbrotbacken am Lagerfeuer und ihrem Tschai-Punsch einlud. Kutscher Boje Söhl fuhr durch den dunklen Wald und der Ponyhof Tannenblick warb mit geführten Ritten für den Pferdesport. Bürgermeister Hermann Puck kam mit Gattin Ilke zur Museumsnacht und zeigte sich beeindruckt, was BurgNatur und das Waldmuseum auf die Beine gestellt haben. Für Licht sorgte später Burgs THW auf dem Spielplatz. Bernhard Pörschke begleitete auf dem Akkordeon den Laternenumzug. Mit erneut gut 180 Besuchern im Lauf des Abends zeigte sich Wolfgang Arle zufrieden mit der Resonanz. Burgs Museumsnacht im Erholungswald hat sich erneut als fester Bestandteil im Jahresrhythmus des Veranstaltungskalenders erwiesen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen