Miniaturbörse : Bunte Modell-Vielfalt mit zahlreichen Raritäten

Autos und Eisenbahnen – in ganz klein: Der „Club der Auto-Modellfreunde“ hatte in der Kellinghusener Wiesengrundhalle eine Mini-Welt aufgebaut und damit zahlreiche Besucher angelockt.

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22. Januar 2015, 04:52 Uhr

Eine Miniatur-Welt eröffnete sich dem Besucher in der Wiesengrundhalle, wo der „Club der Auto-Modellfreunde“ (CAM) bereits zum fünften Mal seine Modellauto-, Eisenbahn- und Spielzeugbörse ausrichtete. 35 private Aussteller zeigten bei freiem Eintritt ihre Modelle, 500 Besucher waren neugierig und tauchten ein in die Miniatur-Welt.

Ganz vorne stand Organisator Michael Glandt, seit mehr als 20 Jahren Vorsitzender des Vereins. Er hatte an seinem langen Stand ausschließlich Modellautos aufgebaut: im Maßstab 1:160 bis 1:18. „Das sind alles Sammlerstücke seit den 60er Jahren“, sagte er, darunter auch einige Raritäten verschiedener Marken, etwa von Opel, Mercedes oder amerikanischer Hersteller wie Chevrolet. Aber auch ein alter NSU in Grün, ein Kadett und ein weißer Kapitän T waren darunter. Viele der Anbieter hatten ihre Modellautos und -eisenbahnen auch auf kleine Landschaften platziert.

Die Käufer waren überwiegend selber Sammler, aber einige kamen auch aus anderen Beweggründen. „Manche kaufen Automodelle, weil sie selber diesen Wagen einmal gefahren haben und ihn sich nun als Modell ins Regal stellen wollen“, beobachtete Michael Glandt.

Insgesamt richtet der Verein bis zu 50 Börsen im Jahr in ganz Norddeutschland aus, sechs allein bis Mitte Februar. „Wir sind keine Händlerbörse, sondern nur für Privatanbieter. Wir nehmen keinen Eintritt, und der Parkplatz ist gleich nebenan“, beschrieb der Organisator die Vorteile der Kellinghusener Ausstellung.

Mit dabei auch Gerhard Schindler aus Lüneburg, der neben vielen alten Dampfmaschinen vor allem historische Eisenbahnen im Angebot hatte. „Ich habe alle Spuren von Z über N und H0 bis TT“, sagte er. Besonders seine schwarzen Dampfloks der Marke „Märklin“ zogen die Aufmerksamkeit auf sich.

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