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Norddeutsche Rundschau

23. Oktober 2017 | 12:09 Uhr

Bürgerpreis für Südseiteninitiative

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

IBS ist es immer wieder gelungen, die Bürger zusammenzubringen / Mark Helfrich rechnet in Berlin mit Sitz im Ausschuss für Arbeit und Soziales

shz.de von
erstellt am 13.Jan.2014 | 05:00 Uhr

„Ihr ehrenamtliches Engagement ist vorbildlich“, betonte der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Olaf Hiel. Auch wenn es so aussehen möge, als käme die Arbeit der Initiative Brunsbüttel-Süd (IBS) ausschließlich dem südlichen Stadtteil zugute, so könne und müsse gesagt werden, dass ganz Brunsbüttel letztendlich von diesem Engagement profitiere, unterstrich der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes im Zuge der Verleihung des CDU-Bürgerpreises 2014 vor mehr als 50 Gästen auf dem Neujahrsempfang seiner Partei im Restaurant des Elbeforums.

Bevor stellvertretend für die IBS die Vorsitzenden Axel Wendt und Stellvertreter Karsten Spreckels die Auszeichnung und Glückwünsche des CDU-Ortsverbandes in Empfang nahmen, hielt Volker Rehder eine Laudation auf die Bürgerinitiative der Brunsbütteler Südseite. „Die IBS hat seit ihrer Gründung im Jahr 2001 den Stadtteil mit neuem Leben erweckt“, brachte es Rehder auf den Punkt. Seit den 70er Jahren und der Ansiedelung der Industrie wurde der südliche Stadtteil zunehmen kleiner. Mit der damals durchgeführten Umsiedelung war auch der Abzug der Geschäftsleute verbunden. Zum Einkaufen und Feiern mussten die Bürger zunehmend auf die andere Seite des Nord-Ostsee-Kanals wechseln. Der IBS sei es gelungen, im Laufe der Jahre die Bürger wieder näher zusammenzubringen. Sowohl das traditionelle Anleuchten zum Beginn der Adventszeit, die Flohmärkte in der Sporthalle Süd, das Aufstellen von Informationstafeln, als auch die Veranstaltung von Filmabenden und groß angelegten Bilderausstellungen in den Jahren 2007, 2010 und 2013 haben dafür gesorgt, das zahlreiche Gäste in die Schleusenstadt kamen aber auch, dass sich die Brunsbütteler Bürger beider Stadtteile einander wieder angenährt haben.

Der IBS-Vorsitzende Axel Wendt bedankte sich für die Ehrung und lobte die unbürokratische Zusammenarbeit mit der Stadt. „Wir werden auch in 2014 den Dialog wieder suchen“, so Wendt. Insbesondere das Miteinander zwischen der Industrie vor Ort und den Bürgern des südlichen Stadtteils soll weiter ausgebaut werden.

In die Riege der Gratulanten reihte sich unter anderen der CDU-Bundestagsabgeordnete Mark Helfrich ein. Der Abgeordnete überreichte den Vorsitzenden zwei Reisegutscheine für eine dreitägige Fahrt in die Hauptstadt Berlin inklusive einer Besichtigungstour des Bundestages. „Das Ehrenamt kann gar nicht in ausreichender Form gewürdigt werden, denn das Ehrenamt ist es, welches das Land am laufen hält“, so Helfrich, der dabei ist sich in Berlin einzuleben. Im Lauf der Woche findet in Berlin die personelle Belegung der Ausschüsse statt. „Zu 99 Prozent werde ich einen Posten im Ausschuss für Arbeit und Soziales bekleiden sowie einen stellvertretenden Platz im Umweltausschuss einnehmen“, berichtete der studierte Betriebswirt.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Jens-Christian Magnussen richtet ebenfalls Glückwünsche in Richtung der IBS, kritisierte ansonsten jedoch massiv den Planungsstillstand in Schleswig-Holstein. Während Bayer es verstehe, planungsreife Projekte in der Schreibtischschublade aufzubewahren, die bei Bedarf hervorgeholt werden können, dürfe man sich im Norden nicht wundern, wenn übrig gebliebenes Geld dort ausgegeben wird, wo schnelle Entscheidungen getroffen werden können.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Peter Hollmann mahnte, nicht zu leichtfertig mit Entscheidungen umzugehen, die die Bürger über Jahrzehnten belasten werden. Dabei ging er insbesondere auf den geplanten Schulneubau ein, der der Stadt nach Meinung des Fraktionsvorsitzenden am Ende gut 25 Millionen Euro kosten könnte. Geld, das irgendwo herkommen muss. „Ich persönlich möchte den Bürgern deutlich machen, welche Belastungen auf sie zukommen“, unterstrich Hollmann zum Abschluss seiner Ansprache.

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