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Neujahrsempfang : Bürgermeister sieht Lägerdorf auf gutem Weg

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Vierter Neujahrsempfang in Lägerdorf. Bürgermeister Heiner Sülau sieht die Gemeinde gut aufgestellt.

shz.de von
erstellt am 20.Jan.2014 | 04:55 Uhr

„Die Gemeinde ist auf einem guten Weg“, begrüßte Bürgermeister Heiner Sülau die zahlreichen Gäste zum Neujahrempfang in der Mehrzweckhalle der Liliencronschule. Und um seiner Eröffnung Nachdruck zu verleihen folgten die Beispiele dafür, warum es mit Lägerdorf inzwischen wieder aufwärts geht.

Zwischen 2002 und 2009 habe die Gemeinde rund 300 Einwohner verloren. Als Gründe dafür nannte Sülau neben der Entlassung von 160 Mitarbeitern des Holcim Zementwerks auch die Schließung von Bundeswehrstandorten im Kreis Steinburg. Dann habe sich die Zahl der Einwohner stabilisert – und „inzwischen hat die Zahl wieder um 100 zugenommen“, berichtete der Bürgermeister. „Das ist genau die Zielsetzung, mit der wir 2008 mit der Gemeindevertretung angefangen haben. Wir wollen unseren Ort nach vorn bringen.“

Wie das künftig weiter vorangehen soll – auch dafür nannte Heiner Sülau einige Vorhaben. Für das Gelände des Netto-Markts gebe es einen Interessenten, der „unbedingt hier her möchte“. Da erwarte Sülau dieser Tage einen „wichtigen Bescheid“. Und auch der Industriepark Steinburg soll weiter entwickelt werden, um weitere Arbeitsplätze zu schaffen. Als ganz bedeutendes Vorhaben für die nahe Zukunft bezeichnete der Bürgermeister die flächendeckende Breitbandversorgung. „Das ist gerade für jüngere Menschen ein wichtiges Kriterium.“ Und an alle Lägerdorfer appellierte er, den Anschlussvertrag zu unterzeichnen, denn „dadurch steigt auch der Wert Ihres Hauses“. 60 Prozent der Einwohner müssten unterschreiben, damit die Stadtwerke Neumünster, die im Kreis Steinburg mit der Breitbandversorgung beauftragt sind, loslegen könnten. Dabei würde es der Gemeinde zugute kommen, dass gerade neue Konzessionsverträge für Gas mit den Stadtwerken Itzehoe abgeschlossen worden seien. „Die wollen neue Leitungen über Münsterdorf nach Lägerdorf verlegen, und da können dann gleich Leerrohre für Breitband mit in die Erde kommen“, berichtet Sülau.

17 Geburten stünden zwar 54 Todesfälle im vergangenen Jahr gegenüber, es gebe aber auch 254 Zugezogene bei nur rund 200 Wegziehern. „In zehn oder 15 Jahren wollen wir wieder die 3000-Marke knacken“, so Sülau. Warum das erreichbar sei, dafür holte sich der Bürgermeister die Neubürger Lucia und Norbert Wagner auf die Bühne. Beruflich hatte es Norbert Wagner mit seiner aus Rumänien stammenden Frau und den vier Kindern nach Lägerdorf verschlagen, aber bereut haben sie es nicht. „Wir haben hier doch alles, was wir brauchen“, sagte der Betriebsratsvorsitzende aus dem Holcim-Werk. Und es sei deutlich ruhiger, als in mancher Nachbargemeinde. „Das ist ja schon fast eine Liebeserklärung an Lägerdorf“, freute sich Heiner Sülau.

Aber auch die vielen anderen Bürger, die viel ehrenamtliche Arbeit für die Gemeinde investierten – von Freibad bis Silvesterlauf – seien ein gutes Beispiel dafür, warum es mit der Gemeinde garantiert wieder aufwärts gehe, ist sich Heiner Sülau sicher. Einige von ihnen wurde für ihr Engagement geehrt (siehe unten).

Der Neujahrsempfang wurde musikalisch begleitet vom Musikzug der freiwilligen Feuerwehr und den Chorfreunden Lägerdorf; zum Abschluss sorgten die Sänger des Shanty-Chors noch einmal für Stimmung, während einige schon eine kleine Mittagsmahlzeit zu sich nahmen.

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